Projektentwickler: Die nächste Ebene für Logistikimmobilien
Hamburg. Elbphilharmonie, Michel, Fernsehturm: Wenn Oliver Schmitt auf dem Dach des Logistikzentrums Mach 2 im Hamburger Süden steht, kann er auf die Skyline der Hansestadt blicken – und ist stolz. „Das Gebäude war definitiv ein Leuchtturmprojekt für uns“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter des Logistikimmobilienentwicklers Four Parx. Groß war die Aufmerksamkeit, als Mach 2 vor drei Jahren als erste doppelgeschossige Logistikimmobilie in Deutschland eröffnet wurde – als Antwort auf knappe Flächen.
Nicht nur der weiche Untergrund im Hafengebiet machte es zu einem schwierigen Unterfangen. Das eigentliche Problem im sogenannten Multi-Storey-Bau ist die begrenzte Tragfähigkeit des Daches der unteren Halle. Dank zusätzlicher Stützen, elektrohydraulischer Überladebrücken sowie zweier Rampen können heute auch schwer beladene Lastwagen nach oben fahren.
Zudem legte das Pionierprojekt typische Hürden offen: Die Prüfraster vieler Genehmigungsbehörden sind auf eingeschossige Bauten ausgelegt. Themen wie Brandschutz, Fluchtwege oder vertikale Erschließung führten zu „Unsicherheiten und intensiven Abstimmungen“, erinnert sich Schmitt. Doch aus den Erfahrungen könne man für vergleichbare Projekte lernen.