Geldanlage: Wie sich Risiken im Depot minimieren lassen
Frankfurt. Die Aktienbörsen haben in diesem Jahr einen Rekord nach dem anderen gebrochen, ungeachtet aller Probleme wie der internationalen Zollstreitigkeiten, der strukturellen Probleme in Deutschland oder der immer noch zu hohen Inflation in den USA.
Hinzu kommt: Die Rally wird von wenigen Branchen und Unternehmen getrieben, vor allem von den Tech-Riesen der USA wie Nvidia, Apple und Microsoft. Die US-Fondsratingagentur Morningstar warnt: „Der Aktienmarkt ist ultrahoch konzentriert, und es kann noch schlimmer werden“, denn die Nachfrage nach Tech-Titeln sei ungebrochen.
Und Vincent Mortier, globaler Chefinvestor der französischen Fondsgesellschaft Amundi, sagt: „Ich sehe mit Sorgen, dass immer mehr Anleger auf Pump kaufen.“
Zumindest ein Teil der Kursanstiege beruht auf einer positiven Stimmung am Markt. Und auf einem Thema, dessen Tragweite heute noch nicht absehbar ist: Künstliche Intelligenz (KI). Niemand weiß genau, wie sehr die Milliardeninvestitionen dort zu höheren Unternehmensgewinnen führen.
Wie kann man sich gegen einen Rückschlag wappnen? Es geht nicht darum, einen Crash herbeizureden. Aber es gilt, die gestiegenen Risiken bei der Strukturierung des Depots zu berücksichtigen. Dazu sind drei Punkte wesentlich: die eigene finanzielle Situation zu analysieren, die Risiken im Depot zu erkennen und diese Risiken zu mindern oder abzusichern.