Nikkei, Kospi & Hang Seng: Mögliche Übereinkunft beim US-Haushaltsstreit stärkt Börsen
Singapur/Tokio. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Haushaltsstreits in den USA hat den Börsen in Asien am Montag Auftrieb gegeben.
- Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio legte um 1,33 Prozent auf 50.946 Punkte zu.
- Der breiter gefasste Topix notierte 0,56 Prozent höher bei 3317 Zählern.
- Die Börse in Shanghai legte um 0,53 Prozent zu und beendete den Handelstag bei 4018 Punkten.
- Der südkoreanische Leitindex Kospi konnte mit einem Plus von drei Prozent deutliche Kursgewinne verzeichnen und schloss bei 4073 Punkten.
In Japan sorgte die Aussicht auf eine Lösung im US-Haushaltsstreit für gute Stimmung. „Anleger kauften Aktien, da sie Gewinne an der Wall Street einpreisten, in der Hoffnung, dass der Shutdown der US-Regierung bald beendet sein wird“, sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities.
Technologiewerte sind gefragt
Gefragt waren vor allem Technologiewerte wie der Chip-Ausrüster Towa, dessen Aktie um fast 24 Prozent in die Höhe schoss. Papiere des Chip-Herstellers Kioxia legten um zwölf Prozent zu. Gegen den Trend brachen die Aktien von Honda um 4,67 Prozent ein, nachdem der Autobauer seine Gewinnprognose gesenkt hatte.
Auch die Börse in Südkorea verzeichnete deutliche Kursgewinne durch eine starke Performance im Technologiesektor. Investoren nahmen die starken Kursverluste der Branche in der vergangenen Woche zum Anlass, um zu günstigen Preisen einzusteigen oder ihre Positionen weiter auszubauen.
Sowohl der Chip-Hersteller SK Hynix als auch Samsung verzeichneten nach einer verlustreichen Woche zum Start deutliche Kursgewinne von jeweils 4,48 Prozent und 2,76 Prozent. Auch Anmerkungen von Nvidia-Chef Jensen Huang bezüglich einer starken Nachfrage nach den leistungsstarken Blackwell-Ki-Chips stärkten den Halbleitersektor.