Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Hoffnung auf Ende der Haushaltskrise treibt Wall Street
Düsseldorf. Anlegerinnen und Anleger an der Wall Street hoffen auf ein baldiges Ende des US-Shutdowns. Der neu entfachte Optimismus an der Wall Street trieb die wichtigsten Indizes an der New Yorker Börse an.
- Der Dow Jones gewann 0,8 Prozent auf 47.369 Zähler.
- Der breitere Leitindex S&P 500 rückte um 2,3 Prozent auf 23.527 Punkte vor.
- Der technologielastige Nasdaq legte 1,5 Prozent auf 6832 Punkte zu.
Die Zuversicht am Montag folgt auf eine volatile Handelswoche. Auf Wochensicht hatte der Leitindex S&P 500 mehr als 1,6 Prozent eingebüßt. Der Dow Jones fiel etwas weniger stark, am meisten hatte der Nasdaq mit einem Minus von mehr als drei Prozent verloren. Für den Technologieindex war es die schwächste Woche seit den Verwerfungen nach den Zollankündigungen im April.
Ein Ende des Haushaltsstreits würde für Investoren bedeuten, dass wieder mehr Daten vorliegen. Dann würden etwa Preis- und Arbeitsmarktdaten wieder planmäßig veröffentlicht werden. Das würde die Arbeit der Notenbanker der Federal Reserve (Fed) deutlich erleichtern. „Die Fed tappt in einem Nebel herum und ich glaube, die Märkte wollen Klarheit“, sagte der US-Chefökonom der Investmentbank UBS, Jonathan Pingle, dem Börsensender CNBC.