Bitcoin: Wird Michael Saylor zum größten Risiko für den Kryptomarkt?
Frankfurt, Düsseldorf. Für diese Eigenart ist Michael Saylor bekannt: Er postet KI-generierte Bilder von sich, um seine Gemütslage kundzutun. Kürzlich etwa präsentierte er sich in entspannter Pose unter einem Orangenbaum. Das sollte der Öffentlichkeit zeigen, dass der Chef des Bitcoin-Unternehmens Strategy den Sturm am Kryptomarkt erst einmal überstanden hatte.
Die älteste und wichtigste Kryptowährung notiert am Freitag bei rund 92.000 Dollar. Zuvor war sie innerhalb von sieben Wochen von rund 126.000 Dollar auf unter 81.000 Dollar gefallen. Der Absturz um 36 Prozent war der größte seit mehr als drei Jahren.
Doch Co-Pierre Georg, Direktor des Frankfurt School Blockchain Centers, sieht einen Unterschied zu vorherigen Korrekturen: „Dieses Mal haben sich die fundamentalen Spannungen noch nicht abgebaut.“ Und das hat mit Saylor zu tun, der im Zentrum des Sturms am Kryptomarkt stand.