Finanzierung: Syntropic schließt Finanzierungsrunde ab
München. Das österreichische Start-up Syntropic schließt eine Finanzierungsrunde ab, nachdem es vom Business-Angel-Netzwerk Better Ventures 500.000 Euro erhalten hat. Das hat das Handelsblatt vorab erfahren.
Damit hat Syntropic in der sogenannten Pre-Seed-Runde insgesamt mehr als zwei Millionen Euro eingesammelt. Andere Investoren der Runde waren der Risikokapitalgeber Xista Science Ventures und die österreichische Förderbank Austria Wirtschaftsservice (aws).
Syntropic entwickelt ein Gerät, das mit einer speziellen Lichttherapie Depressionen behandeln soll. Dabei soll Licht über die Augen bestimmte Gehirnzellen stimulieren. Ob das funktioniert, ist bislang noch nicht bewiesen. Derzeit laufen in den USA und in Brasilien zwei klinische Studien, die die Wirksamkeit belegen sollen.
In der brasilianischen Studie werden 30 Patientinnen und Patienten mit Depressionen behandelt, die neben dem Syntropic-Gerät auch Psychopharmaka einnehmen. Perspektivisch will das Start-up mit seinem Produkt eine Alternative zu Medikamenten anbieten. Das Investorengeld wird vor allem zur Finanzierung der laufenden Studien und zur Produktentwicklung genutzt.