Wall Street: Ausfall beim Börsenbetreiber CME legt Plattformen kurzzeitig lahm
Heute früh ist es an der Wall Street zu einem technischen Zwischenfall gekommen: Der Handel mit US-Aktienindex-Futures wurde gestoppt, nachdem es in einem Rechenzentrum des Börsenbetreibers Chicago Mercantile Exchange ein Kühlungsproblem gegeben hatte. Betroffen waren Dow-Jones-, S&P-500- und Nasdaq-Futures. Diese hatten zuvor jeweils leicht im Plus notiert.
Die CME teilte mit, dass der Ausfall im CyrusOne-Rechenzentrum mehrere Märkte pausieren ließ. Der Handel mit Anleihen und Metallen wurde bereits wieder aufgenommen. Wie angekündigt startete der Handel mit Aktienindex-Futures um 8:30 Uhr Eastern Time erneut. Im Anschluss zogen die Futures sofort wieder an. Der Dow lag zeitweise 100 Punkte im Plus, der Nasdaq gewann 0,4 Prozent und der S&P-500 verbuchte ein Plus von 0,2 Prozent.
Die Störung fällt auf einen ohnehin volatile Handelstag: den Freitag nach Thanksgiving, der traditionell von sehr dünnen Umsätzen und entsprechend größeren Kursausschlägen geprägt ist. Zugleich endet heute der Monat November - ein schwacher Tech-Monat, der dennoch mit einer starken Woche schließt. Auf Wochensicht liegt der Dow über zwei Prozent im Plus, der S&P-500 bei rund drei Prozent und der Nasdaq bei etwa vier Prozent.
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