Landwirte: Erzeugerpreise von Agrarprodukten sinken teils deutlich
Berlin. Die Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte haben die Preise im November spürbar gesenkt. Diese fielen zum Vorjahresmonat insgesamt um durchschnittlich 5,7 Prozent niedriger aus, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Im Oktober waren die Preise auf Jahressicht um 1,7 Prozent gefallen.
Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich im November um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies war der erste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Mai 2024.
Pflanzliche Erzeugnisse waren um 11,5 Prozent günstiger als im November 2024. Bei Speisekartoffeln lag der Preisrückgang bei 45,6 Prozent.
Die Preise für Gemüse fielen binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent. Obst war um 17,7 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit minus 21,0 Prozent.
Die Entwicklung auf Erzeugerebene kommt meist verzögert über die allgemeine Teuerung auch bei den Verbrauchern an. Die Inflation war hierzulande im Dezember überraschend auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gefallen: Waren und Dienstleistungen verteuerten sich nur noch um 1,8 Prozent zum Vorjahresmonat nach jeweils 2,3 Prozent im Oktober und November.