PwC, Deloitte, KPMG, EY: Diese Faktoren bestimmen die neue Hackordnung der „Big Four“
Düsseldorf. Unter den vier großen Wirtschaftsprüfern in Deutschland verschärft sich der Kampf um Platz zwei hinter dem Branchenführer PwC. Am Donnerstag gab EY Ergebnisse für das Ende Juni 2025 abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. Der Umsatz der Gesellschaft legte um 2,3 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu. EY erzielte damit das schwächste Wachstum unter den sogenannten „Big Four“.
EY war lange Jahre Nummer zwei der Branche in Deutschland. Doch die Wettbewerber KPMG und Deloitte haben seit 2020 stärker zugelegt. Aktuell kommen alle drei Gesellschaften auf einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des Handelsblatts dürfte Deloitte gemessen am Umsatz minimal vorn liegen. Marktführer PwC baut den Abstand leicht aus und kommt auf 3,26 Milliarden Euro.
Die „Big Four“ haben insgesamt nicht mehr so stark zugelegt wie in den Vorjahren. Bei KPMG und Deloitte hat sich das Wachstum halbiert. PwC hat sich im Vergleich zu 2024 etwas besser entwickelt, EY nur leicht auf zwei Prozent Wachstum zugelegt. Dafür gibt es mehrere Gründe.