Libanon: Beirut nach dem Inferno: Bilder einer zerstörten Stadt
Beiruts Hafen liegt zentral in der Stadt. Innenstadt und Ausgehviertel sind kaum 1,5 Kilometer entfernt, viele Wohnviertel befinden sich in unmittelbarer Umgebung der Explosion.
Der verheerenden Explosion gingen Brände und mehrere kleine Explosionen voraus. Um 18 Uhr, als die großen Explosionen erfolgten, waren somit bereits viele Kameras auf den Hafen von Beirut gerichtet.
Die ganze Nacht brannte es im Hafen, neben vielen Toten wurden Tausende Menschen verletzt. Krankenwagen aus dem ganzen Land kamen, um die Verwundeten zu versorgen.
Am Morgen nach der Katastrophe löscht ein Hubschrauber der Armee letzte Flammen in Beiruts Hafen. Als der Rauch sich legt, wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar.
Die Explosion war selbst im 200 Kilometer entfernten Zypern zu hören und zu spüren.
Vom Hafen Beiruts blieb fast nichts übrig. Die ganze Stadt wurde zum Katastrophengebiet erklärt.
Noch in 20 Kilometer Entfernung gingen Scheiben zu Bruch. Gebäude in der Nähe der Explosion wurden fast komplett entkernt.
Von den Wohngebieten im inneren Kreis der Explosion ist nicht viel geblieben. Soldaten sind im Katastropheneinsatz, die Regierung bittet um internationale Hilfen.
Die Nahansicht zeigt eines von vielen Tausenden Einzelschicksalen: Ein Ehepaar sitzt vor seinem bei der Explosion zerstörten Lebensmittelladen.
Beirut sieht aus wie ein Kriegsgebiet. Noch ungezählte Menschen haben ihre Wohnung mindestens teilweise verloren.