Geldanlage: Mehr als Beyond Meat: Wie Anleger vom Vegan-Trend profitieren können
Das kalifornische Vegan-Start-up hat einen Börsenwert von mehr als acht Milliarden Dollar.
Foto: Beyond MeatDüsseldorf. Immer mehr Menschen verzichten bewusst auf Fleisch und Milchprodukte. Selbst in Fast-Food-Ketten sind Veggie-Burger oder Kaffee mit Hafermilch nicht mehr wegzudenken. Und in Singapur darf sogar seit Dezember im Labor gezüchtetes Hühnchenfleisch als Chicken Nuggets verkauft werden. Das US-Start-up Eat Just erhielt dafür erstmalig die Erlaubnis.
Auch Anleger wollen von diesem Zukunftstrend profitieren. Ein Multimilliarden-Markt entsteht. Doch außer der gehypten US-Firma Beyond Meat – bekannt für Burger aus Erbsenprotein – sind nur wenige Pure Player für Fleisch- und Milchalternativen an der Börse. Das dürfte sich demnächst ändern.
Wer Papiere von Beyond Meat besitzt, braucht gute Nerven. Seit dem fulminanten Börsenstart im Frühjahr 2019 fährt die Aktie Achterbahn. Der Kurs schwankte zwischen 57 und 234 Dollar. Derzeit liegt er bei etwa 141 Dollar.
Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 8,8 Milliarden Dollar. Solche Dimensionen erreichen sonst nur Tech-Start-ups – obwohl Beyond Meat zuletzt Corona-bedingt einen Nettoverlust schrieb und 2020 seinen Umsatz auf gerade mal 400 Millionen Dollar steigern dürfte.