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Corona-FolgenMetro hängt beim Erreichen der Ziele von Lockdown-Lockerungen ab

Der Umsatz des Lebensmittel-Großhandels ist maßgeblich durch die Eindämmungsmaßnahmen der Coronakrise geprägt. Trotz Umsatzeinbruchs soll das Jahresziel noch erreicht werden. 11.02.2021 - 11:48 Uhr Artikel anhören

Der bereinigte operative Ertrag (Ebitda) gab um knapp 29 Prozent auf 376 Millionen Euro nach.

Foto: dpa

Düsseldorf. Der Lebensmittel-Großhändler Metro will nach einer Lockerung des Lockdowns in vielen europäischen Ländern wieder auf Wachstum schalten. Die in ihrem Geschäft stark von Hotels und Restaurants abhängigen Düsseldorfer hoffen, so ihre Jahresprognose zu erreichen.

„Wir erwarten eine starke Verbesserung im zweiten Halbjahr“, sagte Christian Baier, Co-Vorsitzender und Finanzvorstand, am Donnerstag. Nach dem Ende des Lockdowns im Frühjahr 2020 sei die Gastronomie schnell wieder gestartet. Metro wolle sie dabei unterstützen und könne die Belieferung der Restaurants mit Lebensmitteln rasch wieder hochfahren. „Wir werden gestärkt aus der Krise hervorgehen“, versprach Baier.

In den vergangenen Monaten aber mussten die Düsseldorfer in der Krise Federn lassen. Die behördlich verordnete vorübergehende Schließung von Restaurants und die Flaute im Tourismus in vielen europäischen Ländern sorgten im ersten Quartal 2020/21 dafür, dass der Umsatz um 16 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro einbrach.

Der bereinigte operative Ertrag (Ebitda) gab um knapp 29 Prozent auf 376 Millionen Euro nach, unter dem Strich blieb von Oktober bis Dezember ein Gewinn nach Minderheiten von 99 (Vorjahr: 121) Millionen Euro. „Unser erstes Quartal ist erwartungsgemäß durch die zweite Covid19-Welle geprägt“, sagte Baier.

Für das Geschäftsjahr 2020/21 rechnet der Konzern weiter mit einem leichten Umsatzminus, für den bereinigten operativen Ertrag (Ebitda) wird ein Ergebnisrückgang im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet.

Das Jahresziel hatte noch der alte Chef Olaf Koch vorgestellt, der zum Jahreswechsel ausschied. Ab Mai rückt der ehemalige Würth-Manager Steffen Greubel an die Spitze des Düsseldorfer Konzerns. Dieser muss dann auf dauerhafte Lockerungen der Corona-Restriktionen hoffen. Denn das Erreichen der Prognose beinhalte „eine schnelle und substanzielle Erholung von Gastronomie und Tourismus“ ab April, teilte Metro mit.

rtr
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