Serie Jahresgespräch, Teil 4: Mit diesen acht Fragen werden Chefs zu Coaches für ihr Team
Führungskräfte müssen zwischen der Chef- und Coachrolle changieren.
Foto: UnsplashDüsseldorf. Chef sein – das bedeutet Aufgaben verteilen, Ergebnisse nachhalten, Verantwortung übernehmen, richtig? Ja. Aber damit allein sei der Job noch nicht getan, sagt Ines Thomas.
Die Führungsexpertin beobachtet: Gerade in Zeiten von New Work, vernetztem Arbeiten im Homeoffice und Hierarchieabbau wird „immer öfter erwartet, dass sich Vorgesetzte wie ein Coach verhalten“ – vor allem dann, wenn Mitarbeiter an Grenzen stoßen.
Für den Wechsel vom Chef zum Coach sei bei vielen Managern jedoch eine Veränderung der inneren Haltung nötig, sagt Thomas: „Coachende Führungskräfte stellen Fragen, anstatt Antworten zu liefern, unterstützen Mitarbeiter, statt sie zu beurteilen, und fördern ihre Entwicklung, anstatt anzuordnen, was zu tun ist.“
Auch Psychologen und Pädagogen wissen: Eine selbst entwickelte Herangehensweise wird meist besser umgesetzt als eine, die von oben verordnet wurde. Damit Kollegen Alternativen zu ihren bisherigen Verhaltensweisen entwickeln und sich ihrer eigenen Fähigkeiten und Ressourcen bewusst werden, können Führungskräfte vor allem im Jahresgespräch folgende Fragen gezielt einsetzen: