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  5. Bitcoin und Co: Kiarash Hossainpour und Michael Seemann diskutieren über Kryptowährungen

Bitcoin-Finfluencer versus Bitcoin-GegnerDigitales Gold oder nur Spekulationsblase? Bitcoin-Influencer und Kritiker liefern sich Schlagabtausch

„Doomsday-Maschine“ in Zeiten des Klimawandels? Kiarash Hossainpour, der nach eigenen Angaben mit Bitcoin reich geworden ist, verteidigt die Kryptowährung gegen den Blogger Michael Seemann.Anis Mičijević und Mary-Ann Abdelaziz-Ditzow 05.02.2022 - 08:00 Uhr Artikel anhören

Der Krypto-Influencer und der Bitcoin-Kritiker diskutierten bei „Handelsblatt Today“ über den Nutzen und die Zukunft des Bitcoins.

Credits: Kiarash Hossainpour, Steffi Roßdeutscher, Illustration: Thomas Berger

Foto: Handelsblatt

Düsseldorf. Die allgemeine Unruhe an den Börsen hat auch die Kryptowährungen mit nach unten gerissen: Trotz einer leichten Erholung in den vergangenen Tagen hat der Bitcoin seit seinem Allzeithoch Mitte November fast 50 Prozent an Wert verloren.

Immer mehr Anleger wollen jetzt wissen: Ist der Bitcoin angesichts der immensen Volatilität wirklich der sichere Wertspeicher und das „digitale Gold“, als das ihn seine Befürworter bezeichnen? Oder ist da in den vergangenen Jahren eine riesige Spekulationsblase entstanden, die nun zu platzen droht?

Der Podcast „Handelsblatt Today“ hat zwei Experten zum Streitgespräch geladen: den Krypto-Influencer Kiarash Hossainpour und den Kultur- und Medienwissenschaftler, Blogger und erbitterten Bitcoin-Gegner Michael Seemann. Während Hossainpour glaubt, dass der Bitcoin sein volles Wertpotenzial noch nicht erreicht hat, sieht Seemann keinen Wert in Bitcoin, „der über heiße Luft hinausgehen würde“.

Lesen Sie hier das komplette Interview:

Herr Seemann, Sie bezeichnen den Bitcoin als nutzlos und würden niemals in die Kryptowährung investieren. Warum?
Michael Seemann: Bitcoin ist einfach nur die neueste Werde-schnell-reich-Masche. Bitcoin suggeriert mit ein bisschen Krypto-Hokuspokus, dass es etwas ganz Neues sei. In Wirklichkeit sind die ganzen technologischen Grundlagen dahinter nichts anderes als gewollte Ineffizienz. Man verbrennt im Endeffekt ganze Regenwälder, um Transaktionen auszuführen. Es ist eine Doomsday-Maschine, wenn man an den Klimawandel denkt. Auch die Ideologie dahinter ist eine, die ich nicht teile: Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alle Menschen einander grundsätzlich misstrauen und nur aus finanziellen Interessen heraus zusammenarbeiten.

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