Steigende Spritpreise: Strom oder Benzin: Womit fahren Autobesitzer günstiger?
Energiepreiserhöhungen zeigen sich schneller an der Tankstelle als an der Steckdose.
Foto: ImagoDüsseldorf. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs haben die Spritpreise extrem zugelegt. Laut der Internetseite Benzinpreis Aktuell kostete Benzin am vergangenen Sonntag bundesweit im Schnitt 2,14 Euro pro Liter, bei Diesel waren es sogar 2,16 Euro. Damit sind die Preise im Vergleich zum vorherigen Sonntag zwar wieder etwas gesunken. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar hat sich Super E10 allerdings um gut 19 Prozent verteuert, Diesel legte sogar um rund 30 Prozent zu.
Angesichts dieser Rekord-Spritpreise sind Fahrer von Elektroautos derzeit im Vorteil. Das zeigt eine Rechnung des Vergleichsportals Verivox vom Montag. Demnach liegt die Ersparnis gegenüber einem Benziner momentan bei 43 Prozent, gegenüber einem Dieselauto bei 47 Prozent.
Wie lässt sich der Kostenunterschied zwischen den Antriebsarten errechnen? Und wie lange hält sich der Vorteil des Elektroautos gegenüber dem Verbrenner?
Strompreise: Eine aktuelle Vergleichsrechnung
Laut Verivox liegt der durchschnittliche Stromverbrauch der zehn Elektroauto-Modelle, die 2020 am häufigsten zugelassen wurden, bei 19 Kilowattstunden (kWh) pro 100 Kilometer. Da laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens EuPD Research 77 Prozent aller Ladevorgänge zu Hause stattfinden, rechnet Verivox mit Haushaltsstrompreisen. Die lagen laut dem Vergleichsportal zuletzt bei 37,02 Cent pro kWh.