Lebensmittel: Diese Produkte sind im Supermarkt teurer und knapp
Sparsame Verbraucher horten derzeit wieder Lebensmittel: Öl, Mehl und Toilettenpapier sind besonders betroffen.
Foto: IMAGO/Andre LentheDüsseldorf. Die Deutschen horten wieder. Lebensmittelhändler von Metro über Rewe bis Aldi haben für bestimmte Waren die Abgabe auf „haushaltsübliche Mengen“ beschränkt. Diesmal ist es nicht nur die in der Pandemie entdeckte Sorge, dass wegen stockender Lieferketten Nachschub ausgeht.
Konsumenten horten derzeit lagerfähige Waren in der Erwartung, dass durch den Ukrainekrieg die Preise noch weiter nach oben gehen. Denn die Produktion von Lebensmitteln verteuert sich seit Monaten durch hohe Energie- und Rohstoffpreise allerorten. Die Welternährungsorganisation FAO rechnet mit einem Anstieg der weltweiten Lebens- und Futtermittelpreise zwischen acht und 20 Prozent.
Die Teuerungswelle kommt nun im Handel und damit beim Verbraucher an. Der Discounter Aldi erhöht diese Woche bei fast einem Zehntel seines Sortiments die Preise, berichtete die „Lebensmittelzeitung“ am Donnerstag, so viel wie seit Jahren nicht mehr. Lidl habe bereits nachgezogen. Aldi gilt hierzulande als Taktgeber bei den Preisen.
Der Preisvergleich Smhaggle hat für das Handelsblatt ausgewählte Warengruppen und deren Regalpreise ausgewertet. Folgende Produkte sind demnach aktuell besonders gefragt – und im Vergleich zum Vorjahr schon deutlich teurer geworden: