NFT-Kunst: Wie ich mein erstes NFT verkaufte – und damit ganz knapp nicht zum Millionär wurde
Die Abkürzung NFT steht für „Non-Fungible Token“, unveränderbare Dateien, die fälschungssicher auf der Blockchain gespeichert werden.
Foto: Getty Images, Foreal, Adidas, Rainer Hosch (Montage)Rom. Aufwendige Recherchen fangen im Journalismus oft simpel an. Diese hier begann Anfang des Jahres mit einem Arbeitsauftrag in einem Satz: „Erstell doch mal ein NFT, versuche, es zu verkaufen, und schreib über Deine Erfahrungen.“ Ich musste bei NFT sofort an diese digitalen Sammelbildchen denken, die zu absurd hohen Preisen versteigert werden. Aber mehr wusste ich auch nicht. Ich stand im digitalen Nirgendwo.
NFT, die Abkürzung steht für „Non-Fungible Token“, unveränderbare Dateien, die fälschungssicher auf der Blockchain gespeichert werden – wie in einem digitalen Kassenbuch. Fast alles kann solch ein Unikat sein: ein Foto, ein Video, Sounds, Grafiken.
Natürlich sollte mein erstes NFT einen Handelsblatt-Bezug haben oder irgendwas mit Italien – ich lebe und arbeite ja schließlich als Korrespondent in Rom. Schnell kommt die Idee einer Titelseite auf. Vor allem das Titelbild unserer Wochenendausgabe ist optisch opulent, ein Hingucker, oft in Form einer humorvollen Illustration. Aber auch ein Anreiz für die digitale Sammelwelt? Das will ich herausfinden – und dabei am liebsten noch steinreich werden. Ein Selbstversuch in fünf Akten.