Tages- und Festgeld: Welche Anbieter wieder ein wenig Zinsen auf dem Konto bieten
Auf Festgeld gibt es bei einigen Banken wieder Zinsen – allerdings nur nominal. Die hohe Inflation frisst die Gewinne auf.
Foto: foto_tech - stock.adobe.comFrankfurt. Es ist nicht üppig– aber immerhin gibt es hier und da überhaupt wieder Zinsen für Geld, das auf Konten geparkt wird. Vor einigen Wochen zahlten Banken und Sparkassen im Durchschnitt noch gar nichts für das flexible, jederzeit verfügbare Tagesgeld und gerade mal rund 0,2 Prozent für Festgeld über ein Jahr. Inzwischen bieten einige Anbieter wieder erkennbar mehr, wie der Frankfurter Finanzdatenanbieter FMH-Finanzberatung feststellt.
Bei den aktuell stark schwankenden Aktienmärkten finden Anleger dort einen Ort der Ruhe für ihr Kapital. Allerdings nicht auf Dauer, denn die enorm gestiegene Inflation frisst das Kapital real – also nach Abzug der Geldentwertung – wieder auf.
„Wir sehen einen klaren Aufwärtstrend bei Tages- und Festgeldzinsen“, sagt Ania Scholz-Orfanidis von FMH. Um die Jahreswende bis in den März hinein lagen die Tagesgeldzinsen für 5000 Euro an ihrem Tiefpunkt im Schnitt bei null. Bei Festgeld über ein Jahr für kleinere Anlagesummen waren die Zinsen noch rund ein Fünftel niedriger als heute, wie Scholz-Orfanidis sich erinnert. Inzwischen zahlen Banken für Tagesgeld wieder bis zu 0,35 Prozent Zinsen im Jahr.