Rüstungskonzern: Rheinmetall präsentiert neuen Kampfpanzer „Panther“
Rheinmetall wünscht sich als Referenzkunden die Bundeswehr.
Foto: PRParis. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat überraschend einen neu entwickelten Kampfpanzer vorgestellt. Auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris präsentierte Vorstandschef Armin Papperger am Montag ein gepanzertes Fahrzeug mit dem Namen „Panther“ – den für ihn legitimen Nachfolger des Leopard 2. Der galt unter Experten lange Zeit als weltweit stärkster Kampfpanzer, allerdings ist er mittlerweile in die Jahre gekommen.
Deutschland und Frankreich wollen daher gemeinsam einen neuen Kampfpanzer entwickeln. Beauftragt sind damit Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und die französische Nexter, die sich zu KNDS zusammengeschlossen haben, sowie Rheinmetall. Die Führung liegt inzwischen aber faktisch bei KNDS, was auch ein Grund für das Ausscheren Pappergers bei der Rüstungskooperation sein dürfte. Der Konzern fühlt sich von seinem Rivalen bei dem Projekt außen vor gehalten.
„Panther“: Rheinmetall entwirft Modell für Leopard-2-Nachfolger
Die Ingenieure von Rheinmetall entwarfen daher selbst ein Modell: Der „KF51 Panther“ – so die offizielle Bezeichnung – ist nach Rheinmetall-Angaben eine Eigenentwicklung, die unabhängig vom deutsch-französischen Panzer-Vorhaben erfolgte. „Auf den Weltmärkten tritt der Panther damit als potenzieller Nachfolger für den Kampfpanzer Leopard und für ähnliche Kampffahrzeuge an“, erklärte das Unternehmen.