Hotelimmobilien: Was für ein Investment in Hotels spricht – und was dagegen
Hotelbetreiber erwarten wegen der gestiegenen Preise Umsatzeinbußen. Das Interesse der Investoren an der Assetklasse ist verhalten.
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Foto: HandelsblattDie Entwicklung ließ Hotelbetreiber und -investoren aufatmen: Nach zwei Jahren Pandemie kehrte in diesem Jahr die Reiselust zurück. Viele Städte und beliebte Touristenziele meldeten eine gute Auslastung von Hotels. Das gesamte Gastgewerbe machte nach Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) im Sommer einen Umsatz, der wieder an die Zeit vor Corona heranreichte. Doch spätestens mit den Temperaturen sank im Herbst auch die Stimmung der Betreiber.
Die stark gestiegenen Preise für Energie, Lebensmittel und Personal sorgen dafür, dass viele Betriebe nach den schweren Pandemiejahren 2020 und 2021 wieder befürchten, in die Verlustzone zu rutschen. Das hat eine Ende September und Anfang Oktober durchgeführte Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) ergeben. Bevor Details über Energiepreisbremse und mögliche weitere staatliche Hilfen für Unternehmen bekannt waren, rechneten knapp 30 Prozent der 3850 befragten gastgewerblichen Betriebe damit, in diesem Jahr in die Verlustzone zu geraten. Für 2023 erwartet das mehr als jeder zweite Betrieb (53,5 Prozent).