Asset-Management: US-Vermögensverwalter hängen die Konkurrenz ab
Das von Blackrock insgesamt verwaltete Vermögen ist von 2012 bis 2021 um mehr als 200 Prozent auf 8,4 Billionen Euro gewachsen.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Die großen US-Vermögensverwalter bauen ihre führende Marktstellung weiter aus und sind der europäischen Konkurrenz – bis auf wenige Ausnahmen – enteilt. Die Top-Vermögensverwalter Blackrock und Vanguard spielen mittlerweile in einer eigenen Liga, sowohl was die schiere Größe angeht als auch beim Wachstumstempo. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse von Strategy&, der Strategieberatung von PwC.
„Die kontinentaleuropäischen Asset-Manager sind häufig noch Ableger von Banken und Versicherungen, die deutlich langsamer wachsen als unabhängige Asset-Manager“, meint Utz Helmuth, Director bei Strategy& Schweiz.
Die Berater erwarten auch für die Zukunft, dass die angelsächsischen Asset-Manager ein deutlich schnelleres Wachstum hinlegen werden als die Konkurrenz in Kontinentaleuropa.
Laut der Analyse von Strategy& konnten die US-Häuser auch während der Coronapandemie ihren Vorsprung ausbauen. Das von Blackrock insgesamt verwaltete Vermögen ist demnach von 2012 bis 2021 um mehr als 200 Prozent auf 8,4 Billionen Euro gewachsen, bei Vanguard wuchsen die Assets „under management“ sogar um 298 Prozent auf 6,5 Billionen Euro.