KfW-Förderung: Alles zur finanziellen Unterstützung für Ihre neue Immobilie
Häuser, die spezielle Anforderungen an nachhaltiges Bauen erfüllen, bekommen zusätzliche Förderung.
Foto: imago images/blickwinkelBerlin. Wie fördert die staatliche Bank KfW künftig den Neubau in Deutschland? Diese Frage trieb die Wirtschaft lange Zeit um. Anfang des Jahres hatte das Bundesbauministerium dann die neuen Bedingungen des 750 Millionen Euro schweren Förderprogramms vorgestellt.
Erstmals wird dabei der ganze Lebenszyklus eines Gebäudes in den Blick genommen, vom Bau über die Nutzung bis zum potenziellen Rückbau in ferner Zukunft. „Klimagerechtes Bauen ist heute keine Kann-Entscheidung mehr, sondern ein Muss“, sagte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) im Januar. „Wer heute baut wie früher, um Geld zu sparen, schadet dem Klima und seinem Geldbeutel durch horrende Nebenkosten.“ Die Ministerin sagte weiter: „Jeder kann die KfW-geförderte Zinsverbilligung beantragen.“
Was genau steht im neuen Regelwerk? Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur KfW-Förderung:
KfW-Programm für Neubauten: Was fördert die KfW?
Förderung bekommt, wer ein klimafreundliches und energieeffizientes Gebäude baut oder erstmals einen entsprechenden Neubau kauft. In jedem Fall muss das Gebäude den energetischen Standard eines Effizienzhauses 40 (EH40) erfüllen. Wer zusätzlich nach den Vorgaben des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG-Plus) baut, bekommt eine höhere Förderung.