Selbstdarstellung: Wie Sie sich im Job besser verkaufen ohne dabei anzugeben
Eine gute Leistung ist kein Garant für den beruflichen Erfolg. Es kommt auch oft darauf an, wie man seine Arbeit verkauft.
Foto: Getty ImagesBerlin. Die Methode der Marktschreier ist seit Jahrtausenden erfolgreich. Wer Produkte verkaufen will, muss sie gut vermarkten – und gehört werden.
Was für Wirtschaft und Werbung gilt, lässt sich auf das Arbeitsleben übertragen: Es gibt viele Menschen, die hervorragende Arbeit leisten. Doch nicht alle sind laut genug.
„In vielen Organisationen werden immer noch die lauteren, eher extrovertierten Mitarbeiter gesehen“, sagt Bernd Slaghuis, Karrierecoach aus Köln. Leisere Kollegen würden dagegen oft denken, ihre Leistung sei nicht der Rede wert – oder trauen sich nicht, Werbung für diese zu machen.
Bringt gute Arbeit auf Dauer keine Anerkennung, kann das frustrierend sein. Selbstmarketing ist deshalb essenziell – denn nicht immer können Mitarbeiter darauf hoffen, dass der Vorgesetzte von selbst bemerkt, wie viel sie leisten.
Coach Slaghuis und zwei weitere Experten haben dem Handelsblatt sieben Tipps verraten, wie Angestellte auf gute Arbeit aufmerksam machen – und es vermeiden, dabei als Blender rüberzukommen.
Selbstdarstellung Tipp 1: Schätzen Sie Ihre Leistung im Job richtig ein
Für eine wirksame Selbstvermarktung ist es laut Slaghuis wichtig, die eigenen Erfolge zu kennen und diese wertzuschätzen. Der Coach empfiehlt deshalb, sich regelmäßig bewusst Zeit zu nehmen, um sich selbst zu reflektieren.