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Rheinmetall, BAE, SaabRüstungsaktien fallen nach Abbruch des Söldner-Aufstands

Rüstungskonzerne haben von höheren Militär- und Sicherheitsausgaben mehrerer Länder nach Beginn des Ukrainekriegs profitiert. Jetzt nehmen Anleger Gewinne mit. 26.06.2023 - 18:52 Uhr Artikel anhören

Anleger nehmen die bisherigen Gewinne von Rüstungskonzernen mit.

Foto: IMAGO/Björn Trotzki

Düsseldorf. Die Aktien des Rüstungskonzerns Rheinmetall haben am Montag zu den größten Verlierern am deutschen Aktienmarkt gehört. Die Titel des Düsseldorfer Unternehmens fielen im Dax um bis zu 7,1 Prozent auf 237,70 Euro, grenzten ihre Verluste im Tagesverlauf aber wieder ein. Neben Rheinmetall gaben auch die Kurse anderer europäischer Rüstungskonzerne deutlich nach. Darunter Dassault Aviation in Frankreich, Leonardo in Italien, BAE Systems in Großbritannien und Saab in Schweden.

Rüstungskonzerne haben von höheren Militär- und Sicherheitsausgaben mehrerer Länder nach Beginn des Ukrainekriegs profitiert. Die Ereignisse vom Wochenende hätten Analysten und Händlern zufolge gezeigt, dass der russische Präsident Wladimir Putin geschwächt werden könnte. Das könnte auch den Kriegsverlauf beeinflussen. „Es ist schwer zu verstehen, welche Wendung die Ereignisse zu diesem Zeitpunkt nehmen können. Im Zweifel nehmen die Anleger Gewinne mit“, sagte Giuseppe Sersale, Fondsmanager bei Anthilia in Mailand.

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