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BildungsministeriumStark-Watzinger: Digitalpakt Schule muss besser werden

Der Digitalpakt soll den technischen Ausbau in Schulen fördern. Laut Bildungsministerin reicht das nicht aus: Das Geld müsse besser verteilt und Abläufe entbürokratisiert werden. 05.08.2023 - 16:22 Uhr Artikel anhören

Der Digitalpakt Schule ist ein Förderprogramm zum technischen Ausbau der Schulen – etwa mit WLAN oder Tablets. Er läuft bis 2024.

Foto: dpa

Berlin. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat für eine mögliche Fortsetzung des Digitalpakts Schule Verbesserungen gefordert. „Natürlich muss man auch über Geld sprechen und sagen, wann es kommen soll. Aber wir müssen im ersten Schritt dafür sorgen, dass der Digitalpakt 2.0 besser wird als der erste“, sagte die FDP-Politikerin der „Rheinischen Post“ (Samstag).

Es reiche nicht aus, nur in die Technik, in neue Tablets und Laptops, zu investieren, sondern es brauche auch IT-Experten, die sich in den Schulen um die Technik kümmern. „Wir müssen also dafür sorgen, dass das auch finanziert werden kann. Zudem müssen wir die Abläufe entbürokratisieren.“

Das Geld müsse auch zielgenauer als bisher auf die Schulen verteilt werden. „Entsprechend setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, dass der Bund seinen Beitrag zu einem Digitalpakt 2.0 leisten wird.“ Lehrergewerkschaften und die Länder hatten zuletzt auf eine Fortführung des Programms gepocht.

Der Digitalpakt Schule ist ein Förderprogramm zum technischen Ausbau der Schulen – etwa mit WLAN oder Tablets. Er läuft bis 2024. Im Koalitionsvertrag hatte die Ampel angekündigt, mit den Ländern einen „Digitalpakt 2.0“ auf den Weg zu bringen, der die „nachhaltige Neuanschaffung von Hardware, den Austausch veralteter Technik sowie die Gerätewartung und Administration umfassen“ solle. Konkrete Pläne liegen bisher aber nicht vor.

Stark-Watzinger hatte zuletzt auf eine Festlegung in der Regierung verwiesen, wonach bei künftigen Unterstützungsmaßnahmen für die Länder – Schulen sind Ländersache – der Finanzierungsanteil des Bundes maximal 50 Prozent betragen dürfe. Beim Digitalpakt hatte der Bund bisher den Löwenanteil getragen, die Länder mussten zehn Prozent Eigenanteil beisteuern.

dpa
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