Ferdinand und Alfred Oetker: „Wir sind Unternehmer, keine Investoren“
Die Oetker-Brüder Ferdinand und Alfred.
Foto: OetkerDüsseldorf. Im November 2021 wurde der Oetker-Konzern geteilt. Jetzt äußern sich Alfred und Ferdinand Oetker, die Söhne aus der dritten Ehe von Rudolf-August Oetker, erstmals im Interview zu den Plänen mit ihrem Teil der Gruppe. Mit welchen Herausforderungen sie bei der Realteilung zu kämpfen hatten – und wie ihre Vision für die Zukunft aussieht.
Alfred (56) und Ferdinand (50) Oetker sind gemeinsam mit ihrer Schwester Julia Johanna seit der Teilung Gesellschafter der Geschwister Oetker Beteiligungen KG. Unter diese Holding gehört der weltgrößte Schaumweinhersteller Henkell/Freixenet, der Backzutaten-Zulieferer Martin Braun, der Spezialchemie-Anbieter Budenheim sowie die Sparte Hotellerie.
Hinzu kommen noch weitere Interessen, zu denen Immobiliengesellschaften, aber auch die Kunstsammlung gehören.
Die Kinder aus den ersten beiden Ehen von Rudolf-August Oetker halten seit der Trennung dagegen das Lebensmittelgeschäft rund um die Marke Dr. Oetker sowie die Brauerei Radeberger Gruppe inklusive dem Lieferdienst Flaschenpost.
Das Unternehmen, das Alfred und Ferdinand Oetker leiten, hatte erst am Donnerstag ein Umsatzwachstum von 18 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro berichtet. Unterstützt werden die zwei von Harald Schaub als CFO, dem langjährigen Geschäftsführer von Budenheim.