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Nach IT-StörungLage im VW-Werk Wolfsburg stabilisiert sich

Eigentlich sollten die Netzwerke bei VW schon früher wieder laufen. Nach Problemen beim Wiederhochfahren kann die Nachtschicht wohl planmäßig starten.Lazar Backovic 28.09.2023 - 20:08 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Nach dem IT-Ausfall am Mittwoch bei VW gibt es offenbar Probleme beim Wiederhochfahren der Systeme.

Foto: dpa

Düsseldorf. Nach einem IT-Ausfall am Vortag hatte Volkswagen an diesem Donnerstag zunächst Probleme beim Wiederhochfahren seiner Systeme. Ein Konzernsprecher bestätigte dem Handelsblatt, dass es vor allem am Standort Wolfsburg ruckelte.

Die Produktion im Stammwerk stand in Teilen und lief deutlich langsamer an als geplant. Grund sei die Komplexität und Größe des Standorts. Wolfsburg beheimatet das größte Autowerk der Welt und gilt als IT-Knotenpunkt für den gesamten VW-Konzern.

Doch inzwischen sehe es gut aus, teilte ein Unternehmenssprecher dem Handelsblatt am Abend mit. Die Nachtschicht in Wolfsburg komme „in voller Mann- und fraustärke. Die Systeme scheinen sich zu stabilisieren.“

Alle anderen VW-Standorte in Deutschland würden seit Beginn der Spätschicht wieder weitestgehend im Normalbetrieb laufen, erklärte ein Sprecher der Marke VW bereits am Nachmittag. „Es gilt weiter: Die Systemarchitektur steht.“ Alle Anwendungen würden sukzessive hochgefahren.

Volkswagen hatte am Mittwoch den wohl schwersten IT-Zwischenfall seiner Unternehmensgeschichte erlebt. Weltweit standen Bänder still, in den Büros funktionierten Buchhaltungssysteme und E-Mail-Kommunikation zum Teil nicht mehr.

Verdächtiges Datenpaket im Netzwerk der Zentrale

Die Produktion in mehreren deutschen VW-Werken stand für mehrere Stunden still, auch andere Konzernmarken wie Audi und Porsche waren betroffen. Das Problem ging nach ersten Erkenntnissen von Insidern von der Zentrale in Wolfsburg aus.

Am Donnerstag sollte die Produktion wieder Stück für Stück hochfahren, nachdem die Ursache für das Problem zunächst isoliert war: ein verdächtiges Datenpaket, das sich im Netzwerk der Zentrale verbreitete.

Der Konzern hält einen Hackerangriff oder andere externe Einflüsse als Ursache weiter für unwahrscheinlich.

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