Steuern: So umgehen Sie steigende PKV-Beiträge mit einem Trick
Frankfurt. Zum Jahreswechsel wird es für die meisten Privatversicherten wieder teurer. Wie der Verband der Privaten Krankenkassen ermittelte, steigen für 60 Prozent der Versicherten die Beiträge – im Schnitt um 13 Prozent.
Doch es gibt eine Möglichkeit, durch einen legalen Steuertrick die Beitragserhöhung mehr als auszugleichen. Dafür müssen die Privatversicherten jedoch noch vor Weihnachten handeln.
„Das Einkommensteuergesetz erlaubt Vorauszahlungen der Krankenversicherungsbeiträge bis zum dreifachen Jahresbetrag“, darauf weist die Lohnsteuerhilfe Bayern (Lohi) hin. Dies führt zu zwei Steuerspareffekten: einem im Jahr der Vorauszahlung und einem in den folgenden Jahren. Auf diese Weise lassen sich laut Lohi bis zu 5000 Euro sparen.
Das Handelsblatt erklärt, wie der Steuertrick funktioniert, wer davon am meisten profitiert und inwiefern eine Vorauszahlung auch für gesetzlich Versicherte sinnvoll und möglich ist.
PKV: Vorauszahlung der Versicherungsbeiträge senkt Steuerlast
Versicherungsbeiträge zählen zu den Vorsorgeaufwendungen und können als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Die Sonderausgaben reduzieren das zu versteuernde Einkommen und folglich die Steuerlast.
In der Praxis gibt es hier jedoch einen Haken. Die absetzbaren Vorsorgeaufwendungen sind bei 1900 Euro für Angestellte und Beamte und 2800 Euro für Selbstständige gedeckelt. Die Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden allerdings vollständig angerechnet.