Wohnimmobilien: In Deutschland sinken die Kaufpreise am stärksten
Die Angebotspreise für deutsche Wohnimmobilien sind im dritten Quartal 2023 um sechs Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesunken. Das ist der deutlichste Rückgang im Vergleich mit sechs europäischen Ländern, zeigt der aktuelle AVIV Housing Market Report. So fiel das Minus in Luxemburg mit 3,5 Prozent und in Frankreich mit 0,6 Prozent deutlich geringer aus als in Deutschland. Dagegen sind die angebotenen Kaufpreise in Italien (0,9 Prozent), Belgien (2,9 Prozent), Portugal (5,6 Prozent) und Spanien (7,2 Prozent) zum Teil deutlich gestiegen.
Während sich die Preise sehr unterschiedlich entwickelten, zeigt der Report bei den Bauzinsen Gemeinsamkeiten: In sechs Ländern sind die Zinsen im dritten Quartal maximal um 0,2 Prozentpunkte gestiegen (Deutschland: 0,1 Prozentpunkte). Der Entschluss der Europäischen Zentralbank, den Leitzins erst einmal nicht weiter anzuheben, könne weiter für eine Stabilisierung der Kreditbedingungen sorgen, teilt Immowelt mit, das mit Meilleurs Agents aus Frankreich und Immoweb aus Belgien quartalsweise den Report erstellt. Alle drei Immobilienportale sind Teil der AVIV Group.