Immobilien: Skihütten für 34.000 Euro pro Quadratmeter
München, Paris. Plus 228 Prozent in den USA, plus 197 Prozent in Frankreich und fast plus 100 Prozent in Österreich und der Schweiz: Wer sich vor 20 Jahren ein Haus in den Bergen gekauft hat, konnte Preissteigerungen erleben, wie sie sonst nur in den guten Lagen begehrter Metropolen möglich sind. Das legt zumindest der Skiimmobilien-Report des Maklerhauses Savills nahe. Die Fachleute der britischen Immobilienberatung untersuchen seit 20 Jahren weltweit die Märkte für Immobilien in Skigebieten. Dazu zählen rustikale Skihütten ebenso wie inzwischen oft auch luxuriöse Chalets mit mehreren Hundert Quadratmeter Wohnfläche.
„Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit haben sich viele Märkte für erstklassige Skiimmobilien als widerstandsfähig erwiesen“, sagt Kelcie Sellers, die für Savills die Marktanalyse mitverantwortet. Die durchschnittlichen Preise in dem Segment sind nach ihren Zahlen im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen.
Obwohl die Preise insgesamt gestiegen sind, gibt es aber auch Länder und Regionen, in denen Immobilien im Schnee zuletzt günstiger geworden sind. Denn nur in einem Land gingen die Preise seit 2006 wie am Schnürchen nach oben. Viele andere Märkte gelten, was die Preise angeht, als volatil.
Welche Regionen nun besonders günstig sind, welche neu auf der Landkarte der Käufer auftauchen und warum Schneesicherheit für das Domizil am Berg nach wie vor wichtig, aber längst nicht mehr alles ist, lesen Sie hier.