Ranking 2024: Die reichsten Selfmade-Milliardäre der Welt
Platz 10: Amancio Ortega – Inditex
Amancio Ortega steht an der Spitze der Inditex-Gruppe, einem der weltweit führenden Textilkonzerne. Er gründete das Unternehmen 1975 zusammen mit seiner Ex-Frau Rosalia Mera. Sein Unternehmensimperium umfasst renommierte Marken wie Zara, Massimo Dutti, Bershka und Pull & Bear. Im Jahr 2024 belegt Ortega den dritten Platz unter den reichsten Europäern. Forbes schätzt sein aktuelles Vermögen auf etwa 103 Milliarden US-Dollar, was ihm den zehnten Rang unter den reichsten Selfmade-Milliardären der Welt sichert.
Platz 9: Michael Bloomberg – Bloomberg LP
Michael Bloomberg gründete 1981 das Finanznachrichten- und Medienunternehmen Bloomberg LP. Mit einer aktuellen Beteiligung von 88 Prozent ist er weiterhin maßgeblich an Bloomberg LP beteiligt. Neben seinem unternehmerischen Erfolg war Bloomberg von 2002 bis 2013 Bürgermeister von New York City und wagte 2020 erfolglos eine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten. Sein Vermögen wird derzeit auf 106 Milliarden US-Dollar geschätzt, was dem 82-Jährigen den neunten Platz im diesjährigen Ranking einbringt.
Platz 8: Sergey Brin – Google
Durch die Entwicklung der Suchmaschine Google hat der heute 50-Jährige Sergey Brin derzeit ein Vermögen von 109 Milliarden US-Dollar. Im Dezember 2019 entschied sich Brin als Präsident von Alphabet Inc., der Muttergesellschaft von Google, zurückzutreten. Obwohl er nicht mehr den Präsidentenposten innehat, bleibt er dem Unternehmen als Aktionär und Mitglied des Verwaltungsrats weiterhin erhalten.
Platz 7: Larry Page – Google
Lawrence („Larry“) Page ist zusammen mit Sergey Brin, der auf dem achten Platz rangiert, Mitbegründer von Google. Page hatte zunächst bis 2001 und dann erneut von 2011 bis 2015 die Position des CEO des Unternehmens inne. Im Jahr 2019 wechselte er als CEO zum Mutterkonzern Alphabet Inc. Diese Funktion behielt er bis 2019 bei. Dennoch ist Page weiterhin als Vorstandsmitglied und Mehrheitsaktionär eng mit dem Unternehmen verbunden. Mit einem geschätzten Vermögen von etwa 114 Milliarden US-Dollar belegt Larry Page den siebten Platz unter den reichsten Selfmade-Milliardären der Welt.
Platz 6: Bill Gates – Microsoft
Bill Gates gründete 1975 zusammen mit Paul Alleen das Softwareunternehmen Microsoft. Im März 2020 kündigte der heute 68-Jährige seinen Rücktritt als Vorstandsmitglied des Unternehmens an. In der Folge verkaufte oder verschenkte er einen Großteil seiner Unternehmensanteile, sodass er laut Forbes im Jahr 2020 nur noch 1,3 Prozent der Aktien besaß. Mit einem geschätzten Vermögen von rund 128 Milliarden US-Dollar belegt er 2024 den sechsten Platz unter den reichsten Selfmade-Milliardären der Welt.
Platz 5: Warren Buffett – Berkshire Hathaway
Warren Buffett, auch als das „Orakel von Omaha“ bekannt, ist trotz seines Alters von inzwischen 93 Jahren immer noch CEO und Chairman der US-amerikanischen Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway. Berkshire Hathaway umfasst zahlreiche Unternehmen, darunter die Versicherungsgesellschaft Geico und der Batteriehersteller Duracell. Buffett gehört zu den Top-Ten der reichsten Menschen der Welt, und sein Vermögen wird von Forbes im Jahr 2024 auf 133 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Platz 4: Larry Ellison – Oracle
Larry Ellison, der Gründer des US-Softwarekonzerns Oracle, entwickelte ursprünglich Datenbanksysteme für die CIA und die US Air Force, bevor Oracle sich auf die Entwicklung von Anwendungssystemen für Geschäftskunden spezialisierte. Das Unternehmen wurde schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten des Marktführers SAP und ging neun Jahre nach seiner Gründung an die Börse.
Oracle ist heute vor allem bekannt für seine Datenbanksoftware „Oracle Database“. Larry Ellison war bis zum Jahr 2014 CEO von Oracle und blieb danach im Verwaltungsrat des Unternehmens tätig. Im Jahr 2024 wird sein geschätztes Vermögen auf 140 Milliarden US-Dollar beziffert, womit er den vierten Platz unter den reichsten Selfmade-Milliardären der Welt belegt.
Platz 3: Mark Zuckerberg – Facebook
Mark Zuckerberg, der Gründer, Vorstandsvorsitzende und CEO von Meta (ehemals Facebook), begann ein Informatik Studium an der Harvard University. Im Alter von 19 Jahren gründete er 2004 Facebook zusammen mit drei Kommilitonen. Was einst als soziales Netzwerk für Studenten der Harvard University startete, hat sich heute zu einem der weltweit meistgenutzten sozialen Netzwerke entwickelt. Facebook ging im Mai 2012 an die Börse.
Im Dezember 2015 verpflichteten sich Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan laut Forbes, 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile zu Lebzeiten zu verschenken. Mit einem von Forbes geschätzten Vermögen von 177 Milliarden US-Dollar zählt Zuckerberg zu den reichsten Selfmade-Milliardären und landet in diesem Ranking auf Platz drei.
Platz 2: Jeff Bezos – Amazon und Blue Origin
Auch Jeffrey Bezos, der Gründer von Amazon, hat sein Vermögen von derzeit 194 Milliarden US-Dollar selbst erarbeitet und belegt damit den zweiten Platz im Ranking der reichsten Selfmade-Milliardäre im Jahr 2024.
Bezos absolvierte ein Studium der Informatik und Elektronik an der Princeton University. Im Jahr 1994 gründete er Amazon.com Inc. Als Onlinehändler für Bücher, CDs und DVDs startete Amazon und ging bereits drei Jahre nach der Gründung an die Börse. Heute ist Amazon der weltweit größte Onlineversandhändler. Im Juli 2021 trat Jeff Bezos als CEO von Amazon zurück. Er gründete 2000 Blue Origin, ein privates US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen.
Platz 1: Elon Musk – Tesla und Paypal
Elon Musk, Chef von Tesla und Mitbegründer von Paypal, führt 2024 mit einem geschätzten Vermögen von 195 Milliarden US-Dollar die Liste der reichsten Selfmade-Milliardäre der Welt an. Sein erstes Internet-Startup gründete er 1995 im Silicon Valley, gefolgt von weiteren Gründungen wie X.com, aus dem später Paypal hervorging.
Im Jahr 2002 gründete Musk zudem sein Raumfahrtunternehmen SpaceX. 2004 stieg er bei Tesla ein und leitet das Unternehmen bis heute als CEO. Musk ist außerdem Gründer von Neuralink. Einem Unternehmen, das Gehirn-Maschine-Schnittstellen entwickelt. Weiterhin gründete Musk The Boring Company, einem Unternehmen, das an Hochgeschwindigkeitstunnelsystemen arbeitet. Im Oktober 2022 übernahm er zudem die Online-Plattform X, ehemals Twitter.