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Größter GoldkäuferDie Welt druckt Geld, Putin kauft Gold

Russland steigt zum größten Goldkäufer der Welt auf. Daran ist Präsident Wladimir Putin nicht unschuldig. Er misstraut den USA – und will sein Land gegen den Verfall des Dollars absichern. 12.02.2013 - 12:48 Uhr Artikel anhören

Wladimir Putin spaziert durch den Moskauer Kreml. Der russische Präsident hat viele Tonnen Gold kaufen lassen.

Foto: Reuters

Russland ist nicht nur der weltgrößte Ölproduzent, das Land ist auch zum größten Goldkäufer der Welt aufgestiegen. Vorangetrieben hat dies Wladimir Putin. Mit dem Kauf von Gold will der russische Präsident sein Land gegen einen Verfall des Papiergeldes rüsten.

In den vergangenen zehn Jahren hat die russische Zentralbank 570 Tonnen Gold erworben, ein Viertel mehr als das zweitplatzierte China. Das geht aus Daten des IWF hervor, die die Nachrichtenagentur Bloomberg zusammengestellt hat.

„Je mehr Gold ein Land hat, desto größer ist seine Souveränität im Falle einer Katastrophe bei Dollar, Euro, Pfund oder anderen Reservewährungen“, sagte Jewgeni Fjodorow, ein Abgeordneter von Putins Partei Einiges Russland in der russischen Duma.

Die Goldreserven der Staaten
Goldschatz: 8.133,5 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 75,7 ProzentStand: Januar 2014
Goldschatz: 3.387,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,8 Prozent
Goldschatz: 2.814 Tonnen
Goldschatz: 2.451,8 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 72,1 Prozent
Goldschatz: 2.435,4 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 70,5 Prozent
Goldschatz: 1.054,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 1,7 Prozent
Goldschatz: 1.040,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 10,6 Prozent
Goldschatz: 1.015,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,5 Prozent
Goldschatz: 765,2 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 3,2 Prozent
Goldschatz: 612,5 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 59,7 Prozent
Goldschatz: 557,7 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 9,9 Prozent
Goldschatz: 506,3 Tonnen
Goldschatz: 502,1 Tonnen, Anteil an den Währungsreserven: 32,9 Prozent

Argwöhnisch beobachtet Putin die Abwertung des Dollars in den vergangenen Jahren. Er beschuldigt die USA, ihr Monopol auf die Weltreservewährung zu missbrauchen und damit die Weltwirtschaft zu gefährden.
Schon vor Jahren gab Putin die Anweisung, verstärkt Gold zu kaufen. Im November 2005 erklärte er während einer Reise in die Region Magadan im russischen Fernen Osten – dort sind Polyus Gold International und Polymetal International tätig –, die Notenbank solle das Edelmetall nicht scheuen.

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