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MinenbetreiberGoldgrube für mutige Anleger

Nach langer Durststrecke gibt es ermutigende Signale am Rohstoffmarkt. Mit Aktien von Goldminenbetreibern könnten risikofreudige Anleger davon profitieren - wenn sie die richtigen auswählen.Andreas Toller 02.03.2014 - 08:26 Uhr Artikel anhören

Die Aktien der Goldförderer haben sich in den vergangenen Jahren nicht gerade glänzend entwickelt.

Foto: dpa

Düsseldorf. Der kurze Einbruch an den Aktienmärkten in den ersten Wochen des Jahres hat vielen Anlegern den Blick auf alternative Anlageklassen geöffnet. Von der überfälligen Korrektur an der Börse profitierte ganz offensichtlich der Goldpreis. Selbst nachdem die Korrektur vorüber und die Aktienkurse sich in nur wenigen Tagen davon erholt hatten, verharrte der Goldpreis auf dem höheren Niveau von mehr als 1300 Dollar pro Feinunze. Auch Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank ist überzeugt: „Bei Gold und Silber haben wir den Boden gesehen. Für die künftige Preisentwicklung bin ich optimistisch.“

Tatsächlich hat auch der Silberpreis mit dem Goldpreis einen Satz nach oben gemacht. Notierte Silber um den Jahreswechsel noch unter 20 Dollar je Unze ging es Mitte Februar rauf auf 22 Dollar – und hält sich auf diesem Niveau.

Die wichtigsten Fakten zu Gold
Die gesamte Goldnachfrage im Jahr 2013 betrug 3.756 Tonnen. Damit ist die Nachfrage um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen.Quelle: World Gold Council, Stand: 18.02.2014
Der durchschnittliche Goldpreis lag 2013 bei 1.411 US-Dollar je Feinunze und damit 15 Prozent unter dem des Vorjahres.
Die weltweite Nachfrage nach Schmuck betrug im Jahr 2013 insgesamt 2.209 Tonnen und stieg damit um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Nachfrage nach Goldbarren und -münzen stieg im Jahr 2013 auf einen Rekordwert von 1.654 Tonnen. Ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2012.
Die Nachfrage des Technologiesektors belief sich auf 405 Tonnen und blieb damit, verglichen mit den 407 Tonnen im Jahr 2012, nahezu unverändert.
Ein Nettoabfluss aus ETFs in Höhe von 881 Tonnen war zu verzeichnen, da die Investoren eine Neubewertung ihrer Portfolios fortsetzten.
Die Nettoeinkäufe der Zentralbanken betrugen 369 Tonnen. Dies entspricht einem Rückgang von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Gesamtangebot für Gold betrug 4.340 Tonnen und lag damit 2 Prozent unter dem Niveau von 2012.

Der Markt für Rohstoffe kommt allmählich in Bewegung. Die Schweizer Vermögensverwaltung Tiberius verweist darauf, dass der wichtige Rohstoffindex Dow Jones UBS Total Return wichtige technische Widerstände wie die 200-Tage-Linie überwunden hat und somit vor dem Abschluss einer Bodenbildung steht. Zumindest bei einzelnen Rohstoffen gibt es inzwischen tatsächlich Anzeichen einer Erholung, nachdem die Preise nun seit Jahren unter Druck standen.

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