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Warum CEOs ihre IT nicht länger als Kostenstelle sehen dürfen – und Resilienz zum Schlüsselfaktor für Geschäftsmodelle und Märkte wird.
Es ist Montagmorgen, kurz nach sieben. In der Zentrale eines deutschen Mittelständlers flackern die Monitore im Großraumbüro. Eigentlich Routine – ein wöchentlicher System-Check, der sonst kaum jemandem auffällt. Doch diesmal bleibt der Bildschirm des CFO schwarz. Sekunden später melden sich auch die Produktionssysteme ab. „Wir haben ein Problem im Rechenzentrum“, lautet die knappe Nachricht aus der IT-Abteilung. Um solche Situationen zu verhindern, suchen CEOs das beste IT-Sicherheitsunternehmen für ihr Unternehmen.
Innerhalb weniger Minuten steht alles still: Maschinen reagieren nicht, Bestellungen können nicht verbucht werden, die Hotline läuft heiß. Mitarbeiter sitzen vor grauen Desktops, ohne Zugriff auf Mails, Dateien oder Systeme. Draußen auf dem Hof stauen sich die Lastwagen der Zulieferer. Fahrer warten ungeduldig, während Lageristen händeringend versuchen, den Wareneingang manuell zu dokumentieren.
Im Krisenraum herrscht gespannte Stille. Der CEO blättert nervös durch den Notfallplan – dünn wie ein Heftchen, ausgefüllt mit Schlagworten statt Szenarien. Der CFO rechnet im Kopf: Jede Stunde Ausfall kostet Hunderttausende. Laut einer Allianz-Studie aus dem Jahr 2024 belaufen sich die durchschnittlichen Schäden eines IT-Ausfalls in Deutschland auf über vier Millionen Euro pro Vorfall. Ein Vorstandsmitglied bricht die Situation auf den Punkt herunter: „Wir haben die IT immer als Kostenstelle behandelt. Jetzt sehen wir, dass sie unser Geschäftsmodell am Leben hält.“
Diese Erkenntnis trifft die Runde wie ein Schlag. Die Zahlen sind eindeutig: Mehr als 65 Prozent der deutschen Unternehmen erlebten in den vergangenen zwei Jahren mindestens einen schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall. Analysten warnen seit Jahren, dass Cyberrisiken nicht nur Produktionslinien bedrohen, sondern auch die Kreditwürdigkeit und das Vertrauen von Investoren.
Der Moment macht klar: IT ist kein Kostenblock in der Bilanz – sondern ein strategischer Risikofaktor, der über die Zukunftsfähigkeit entscheidet. Und plötzlich steht die Frage im Raum, die CEOs längst beantworten müssten: Warum sehen wir IT-Sicherheit noch immer als Kostenstelle, obwohl sie längst zur Schlüsselfunktion des Geschäftsmodells geworden ist?
Nur wer selbst wie ein Hacker denkt, erkennt solche Risiken, bevor es zu spät ist.
„Cybervorfälle kosten Millionen und gefährden ganze Geschäftsmodelle. Wer seine IT-Resilienz nicht nur auf Technik, sondern auf Penetrationstests, Cloud Audits und eine gelebte Security Operations Strategy stützt, schafft die Basis für Vertrauen bei Kunden, Märkten und Investoren.“
Genau diese Risiken begegnen den Ethical Hackern von ProSec, einem der besten IT-Sicherheitsunternehmen, in ihrer täglichen Arbeit. Immanuel Bär und Tim Schughart berichten, dass sie immer wieder auf ungesicherte Zugänge, veraltete Systeme oder fehlende Prozesse stoßen – nicht aus Untätigkeit, sondern weil die organisatorische Komplexität unterschätzt wird. Ihre Aufgabe ist es, solche Schwachstellen frühzeitig aufzudecken, bevor sie zum Problem für Geschäftsmodell, Reputation oder Kapitalmarkt werden. Mit realistischen Tests und klaren Empfehlungen schaffen sie für Vorstände und Aufsichtsräte die Grundlage, Resilienz nicht nur nachzuweisen, sondern strategisch zu verankern.
„Gefordert ist ein Mindset, das physische, digitale und organisatorische Aspekte gleichermaßen einbezieht.“
Oft konzentrieren sich Unternehmen fast ausschließlich auf die digitale Abwehr – Firewalls, Cloud-Security und Endpoint-Schutz. Doch moderne Angriffe verlaufen selten eindimensional. Dazu gehören Zutrittskontrollen, Lieferkettenprozesse, IoT-Geräte oder sogar Drohnen, die sich unbemerkt über das Gelände bewegen.
In der Praxis reicht manchmal ein geklonter Besucherausweis oder ein offener Wartungszugang, um ganze Netzwerke zu kompromittieren. Wer Sicherheit so betrachtet, erkennt, dass es nicht um Technik allein geht, sondern um die Fähigkeit, Schwachstellen auf allen Ebenen frühzeitig zu sehen und abzuwehren. Nur so entsteht Resilienz, die im Ernstfall trägt.
Die Lage ist kein Einzelfall. Studien der Allianz und des BSI zeigen, dass Ausfälle durch Cyberangriffe oder IT-Pannen mittlerweile das Top-Risiko für Unternehmen darstellen – noch vor geopolitischen Krisen oder Lieferkettenproblemen.
Und hier liegt der Knackpunkt: Nicht die Technik allein entscheidet, sondern die Reife der Security Operations. Untersuchungen zeigen: Unternehmen mit ausgereiften Strukturen und eingespielten Teams überstehen Angriffe oft ohne externe Schlagzeilen.
Viele Vorstände beruhigen sich noch immer mit der Vorstellung: „Wir haben doch Firewalls, Backups und Virenschutz – passt schon.“ Doch diese Annahme ist gefährlich. Technik allein bedeutet keine Sicherheit, wenn das Team nicht die Reife hat, im Ernstfall schnell und koordiniert zu reagieren. Ebenso fatal ist die Sichtweise, IT-Sicherheit sei ausschließlich Sache der IT-Abteilung. Spätestens mit NIS2 und DORA ist klar: Die Verantwortung liegt beim Vorstand – und zwar persönlich haftbar. Der dritte Irrtum besteht darin, auf Reaktion zu setzen. In Wahrheit zählt nur, wer vorausschauend plant, regelmäßig übt und nachweisen kann, dass die Organisation tatsächlich widerstandsfähig ist.
Ein CFO eines mittelständischen Zulieferers brachte es neulich auf den Punkt: „Wir haben die IT jahrelang als Kostenstelle behandelt – bis wir sahen, dass ohne Resilienz unser ganzes Geschäftsmodell stillsteht.“
Ein moderner CEO darf IT-Sicherheit daher nicht länger als Kostenfaktor sehen, sondern muss sie als strategischen Risikofaktor im Geschäftsmodell begreifen – und entsprechend führen.
„Cybervorfälle sind kein IT-Detail, sondern ein Managementrisiko. Wer Resilienz durch Penetrationstests, Cloud Audits und eine gelebte Security Operations Strategy nachweist, schützt nicht nur Systeme – sondern das gesamte Geschäftsmodell.“
Was also tun? Der Weg beginnt mit einem ehrlichen Blick in den Spiegel. Ein Reifegrad-Assessment zeigt, wo das Unternehmen wirklich steht: Wie sind Prozesse dokumentiert, wer trägt welche Verantwortung und wie belastbar sind die Notfallpläne? Erst wenn diese Basis geklärt ist, lohnt der nächste Schritt – praxisnahe Tests. Penetrationstests und Cloud Audits dürfen dabei nicht auf Technik reduziert werden, sondern müssen reale Szenarien simulieren: Angriffe über Lieferanten, Social Engineering oder Fehlkonfigurationen in der Cloud.
Darauf aufbauend braucht es eine Security Operations Strategy, kurz SOS, wobei am besten ein erfahrenes IT-Sicherheitsunternehmen unterstützen kann. Hier geht es nicht mehr um Ad-hoc-Reaktionen, sondern um den gezielten Aufbau von Team-Resilienz. Zuständigkeiten werden geschärft, Trainings und Krisenübungen etabliert, damit die Organisation nicht mehr im „Feuerwehr-Modus“ lebt, sondern kontrolliert und planvoll handelt.
Ein weiterer Schlüssel liegt im Reporting an das Board. CEOs und Aufsichtsräte müssen den Reifegrad regelmäßig vorgelegt bekommen – nicht in Form technischer Details, sondern übersetzt in Business-Kennzahlen: Kosten, Ausfallzeiten, Risiken. Nur so wird IT-Security zu einem integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung.
Und schließlich gilt: Resilienz ist nie abgeschlossen. Bedrohungslagen ändern sich ständig, daher muss auch der Reifegrad laufend angepasst werden. Wer diesen Zyklus verinnerlicht, schafft nicht nur Sicherheit, sondern Vertrauen – bei Kunden, Investoren und Aufsichtsbehörden.
Cyberangriffe sind kein IT-Detail mehr – sie bedrohen Geschäftsmodelle, Marktstellung und Investorenvertrauen.
Das Fazit: Resilienz ist Chefsache. Vorstände und Aufsichtsräte tragen direkte Verantwortung, regulatorisch durch NIS2 und DORA, faktisch durch die Erwartungen von Märkten und Investoren. Nur durch klare Security Operations (SOS), Krisenübungen und strategische Verankerung lässt sich Vertrauen sichern – und der Standort stärken.
Stellen wir uns einen mittelständischen Zulieferer aus der Automobilbranche vor – eine Branche, die ohnehin seit Jahren unter Druck steht. Eines Tages legt ein Fehler bei einem externen Cloud-Provider das gesamte Produktions- und Logistiksystem lahm. Solche Störungen kommen vor, auch bei Wettbewerbern. Doch während andere Betriebe nach wenigen Stunden wieder arbeiten können, steht dieser Zulieferer fast eine Woche lang still.
Die Folgen wären dramatisch: Montagelinien bei großen OEM-Kunden kämen ins Stocken, der Umsatzverlust würde in zweistellige Millionenhöhe gehen, Abnehmer würden die Partnerschaft infrage stellen. Analysten könnten den Betrieb herabstufen, weil es keine belastbaren Notfallpläne gibt – in einer Branche mit ohnehin knappen Margen ein existenzielles Risiko.
Nun drehen wir das Bild: Derselbe Zulieferer entscheidet sich, ein SOS-Programm einzuführen. Gemeinsam mit externen Experten werden Krisenübungen etabliert, das Lieferanten-Management neu geregelt und ein internes „Cyber Resilience Board“ eingerichtet. Beim nächsten Ausfall stünde die Produktion nicht tagelang still, sondern wäre nach wenigen Stunden wieder hochgefahren. Investoren würden die Reaktionsgeschwindigkeit positiv bewerten, Kunden das Vertrauen bestätigen – ein entscheidender Unterschied für Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.
Dieses Gedankenspiel macht klar: Resilienz ist kein Kostenblock, sondern der Faktor, der in der Krise über Zukunft oder Stillstand entscheidet.
Ein Mitglied eines Aufsichtsrats formulierte es so: „Investoren fragen heute nicht nur nach Quartalszahlen, sondern auch nach der Fähigkeit, Angriffe zu überstehen. Resilienz ist längst Teil der Unternehmensbewertung.“
IT-Security ist kein Nebenschauplatz mehr. Wer Maturity und Team-Resilienz vernachlässigt, riskiert nicht nur Ausfälle, sondern das Vertrauen von Kunden, Märkten und Investoren.
„Wer wissen will, wie widerstandsfähig das eigene Unternehmen wirklich ist, sollte nicht auf den Ernstfall warten. Mit Penetrationstests, Cloud Audits und einem klaren Security Operations Strategy Programm lassen sich Risiken früh erkennen – und die Resilienz Schritt für Schritt stärken.“
Genau an dieser Stelle setzen die Trusted Hacking Advisors von ProSec, dem womöglich besten IT-Sicherheitsunternehmen, an. Christoph Ludwig und sein Team begleiten Unternehmen nicht nur technisch, sondern auch strategisch im Rahmen von IT Security Consulting. Prozesse und Technik werden gleichermaßen geprüft, Teams gezielt trainiert und belastbare Strukturen aufgebaut. Mit Penetrationstests, physischen Assessments und Lieferketten-Audits lassen sich Risiken realistisch bewerten und konkrete Abwehrmaßnahmen einleiten.
Dabei werden ganze Teams entlang ihrer Maturity Levels entwickelt – von der Kostenstelle bis hin zum Business Enabler. Der CIO wächst aus der Rolle des Technikverantwortlichen heraus und wird zum strategischen Gestalter, der Resilienz als Wettbewerbsvorteil versteht und in der Organisation verankert.
Was ProSec entdeckt, geschieht unter realistischen Bedingungen – aber ohne Schaden anzurichten. So entsteht ein belastbarer Nachweis der eigenen Sicherheitsgrenzen. Aus einer potenziellen Schwachstelle wird ein Lernfeld – und aus Unsicherheit gelebte Resilienz.
„Die Frage ist nicht, ob ein Angriff kommt, sondern wie Unternehmen, Gesellschaft und Standort reagieren.“
Cyber-Resilienz ist keine rein technische Frage, sondern eine zentrale Führungsaufgabe. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen in der Krise Vertrauen verliert oder gestärkt daraus hervorgeht. Wer Abläufe regelmäßig trainiert, Systeme realistisch prüft und Risiken frühzeitig erkennt, schafft die Grundlage, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben – und Sicherheit in einen echten Geschäftsvorteil zu verwandeln.
Auf den Punkt gebracht: Die größten Schwachstellen liegen im Alltag.
„Resilienz beginnt mit einem Gespräch. Der beste Partner für Cyber-Resilienz arbeitet und denkt wie ein Hacker – aus der Perspektive des Angreifers. Ob Penetrationstest, Cloud Audit oder die Weiterentwicklung der Security Operations: ProSec unterstützt dabei, die richtigen Schritte zu finden und IT-Sicherheit zu einer gelebten Stärke zu entwickeln.“
IT-Sicherheit ist zu einem strategischen Risikofaktor geworden, der Geschäftsmodelle und Marktstellung schützt. Ausfälle verursachen erhebliche Kosten und können Investorenvertrauen gefährden.
CEOs müssen IT-Sicherheit als Schlüsselkomponente ihres Geschäftsmodells begreifen und sich persönlich für Resilienz verantwortlich zeigen, um Ausfälle zu verhindern und Vertrauen zu sichern.
Unternehmen sollten regelmäßig Penetrationstests und Cloud Audits durchführen, eine umfassende Security Operations Strategy implementieren und ihre Prozesse und Teams trainieren, um effektiv auf Cybervorfälle vorbereitet zu sein.
Eine umfassende Sicherheitsstrategie stärkt nicht nur technische Systeme, sondern auch organisatorische Resilienz. Sie sichert Business Continuity und schafft Vertrauen bei Kunden und Investoren.
ProSec bietet Penetrationstests, Cloud Audits und IT Security Consulting an, um Schwachstellen zu identifizieren und Unternehmen bei der strategischen Verankerung von IT-Sicherheit als Business Enabler zu unterstützen.