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Leere Schaufenster, volle Online-Warenkörbe: Viele Händler kämpfen mit sinkender Frequenz in Innenstädten, wachsender E-Commerce-Konkurrenz und steigenden Kosten. Gleichzeitig erwarten Konsument:innen relevante Angebote – direkt, personalisiert und bequem im Alltag. Drive-to-Store-Strategien setzen genau hier an: Digitale Impulse sollen den Weg ins Geschäft ebnen und damit Reichweite und Umsatz stärken.
Filialnetze zu betreiben, bedeutet heute, mehrere Problemfelder gleichzeitig zu managen. Steigende Energiekosten, Mieten und Personalausgaben setzen die Margen unter Druck, während sich das Kaufverhalten zunehmend ins Netz verlagert. Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr nur durch Lage und Schaufenster, sondern durch konsistente Markenkommunikation über digitale Kanäle hinweg.
Oft fehlt es jedoch an klaren Strukturen, Datenkompetenz und Ressourcen, um digitale Tools effizient zu nutzen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Kund:innen: Sie wünschen sich personalisierte Ansprache, einfache Zugänglichkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Daten.
Die aktuelle Studie The State of Shopping 2025 von Shopfully¹ zeigt, wie sich Kaufentscheidungen verändern. Am wichtigsten ist Konsumenten aus Deutschland demnach die Qualität (73 Prozent), gefolgt vom Preis (69 Prozent). Zugleich orientieren sich 41 Prozent hierzulande an positiven Bewertungen – ein Spitzenwert in Europa.
51 Prozent der Kunden achten beim Einkaufen besonders auf Sonderangebote, 66 Prozent nennen Aktionen als ausschlaggebend für ihre Kaufentscheidung. Und besonders wichtig für den stationären Handel: 80 Prozent recherchieren vor dem Besuch eines Geschäfts online.
Damit wird deutlich: Wer digital nicht sichtbar ist, verliert Kund:innen schon, bevor sie die Filiale betreten. Genau hier setzt das Konzept Drive-to-Store an.
Digital Drive-to-Store bündelt alle digitalen Marketingaktivitäten, die Verbraucher:innen dazu anregen, physische Geschäfte zu besuchen. Es überträgt das Prinzip klassischer Flyer in die digitale Welt – gezielt, messbar und hyperlokal. Über Apps und Websites werden Angebote zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort angezeigt: zum Beispiel, wenn Menschen online nach einem Produkt suchen oder sich in der Nähe eines Geschäfts befinden. Auf diese Weise werden digitale Interaktionen zu echten Ladenbesuchen.
Die zentralen Bausteine:
„Digital Drive-to-Store ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein entscheidender Bestandteil moderner Handelsstrategien“, sagt Julian Klein, Country Manager Germany bei Shopfully, dem europäischen Marktführer in diesem Bereich. „Wer Kund:innen digital erreicht, sorgt für reale Frequenz im Geschäft.“
Die Stärke von Shopfully liegt in der Kombination aus Technologie, Reichweite und datengetriebener Kampagnensteuerung. Das Unternehmen betreibt Europas größtes Shopper Network mit über 1.400 Premium-Websites und Apps und erreicht so rund 200 Millionen Konsument:innen in allen Phasen der Customer Journey.
Über die Plattform können Händler ihre Kampagnen sowohl großflächig als auch präzise aussteuern. Im Unterschied zu klassischen Online-Kanälen arbeitet Shopfully mit hyperlokalem Targeting, das ohne personenbezogene Daten auskommt. Das sorgt für hohe Relevanz bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre.
Der Effekt ist messbar: Händler steigern nachweislich die Besucherfrequenz und erzielen höhere Umsätze im stationären Geschäft – Ergebnisse, die sich mit digitalen Kampagnen und Printprospekten unterschiedlich stark abbilden lassen.
Shopfully entstand aus dem Zusammenschluss mit der Offerista Group Ende 2023. Seit Anfang 2025 tritt das Unternehmen unter einheitlichem Namen auf und gilt heute als europäischer Marktführer im Drive-to-Store-Marketing. Über 500 Händler und Marken arbeiten bereits mit Shopfully zusammen.
Das internationale Team aus über 450 Mitarbeitenden aus 30 Nationen entwickelt Lösungen, die Konsument:innen vom digitalen Browsen bis zum Kauf im stationären Geschäft begleiten. Herzstück ist eine KI-basierte Plattform, die Kampagnen automatisiert steuert, Effizienz steigert und Ergebnisse transparent macht.
Drive-to-Store schließt die entscheidende Lücke zwischen digitaler Suche und physischem Einkauf. Händler profitieren von messbarer Frequenzsteigerung, effizienter Kampagnensteuerung und mehr Nähe zur Kundschaft.
Drive-to-Store bezeichnet alle Aktivitäten – sowohl online als auch offline –, die darauf abzielen, den Besuch von Kund:innen in stationären Geschäften zu erhöhen. Dazu gehören Strategien und Kampagnen, die Konsument:innen dazu anregen, von digitalen Kontaktpunkten zu physischen Einkaufserlebnissen überzugehen. Im digitalen Kontext nutzt Drive-to-Store Technologien, Daten und gezieltes Targeting, um Menschen online zu erreichen und sie zu nahegelegenen Geschäften zu führen.
Der stationäre Handel sieht sich mit sinkender Kundenfrequenz, wachsender Konkurrenz durch den E-Commerce und steigenden Betriebskosten konfrontiert. Hinzu kommen veränderte Kundenerwartungen – Konsument:innen verlangen zunehmend personalisierten Service und den Schutz ihrer Daten.
Die Plattform kombiniert Technologie mit einem großen Netzwerk und erreicht Konsument:innen in jeder Phase der Customer Journey – von der Online-Informationssuche bis zum Kauf im Geschäft. Sie setzt auf hyperlokales Targeting, das keine personenbezogenen Daten erfordert.
80 Prozent der Kund:innen recherchieren online, bevor sie ein Geschäft besuchen. Ohne digitale Sichtbarkeit verlieren viele stationäre Händler:innen den direkten Zugang zu potenziellen Kund:innen.
Drive-to-Store-Aktivitäten und -Strategien zielen darauf ab, die Besucherfrequenz und den Umsatz in Geschäften zu steigern. Werden Drive-to-Store-Maßnahmen digital umgesetzt, ermöglichen sie messbares Umsatzwachstum, bieten Relevanz und schützen gleichzeitig die Privatsphäre der Konsument:innen.
Herr Julian Klein
Waldemarstraße 33 a
10999 Berlin
Deutschland
T: +49 (0) 172 665 1457
www.shopfully.com/de/ebooks/the-state-of-shopping-2025-deutschland/