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Logistik und Industrie unter Kostendruck: Nicht erst seitdem die Energiepreise infolge des Ukrainekriegs durch die Decke gingen, ist die Höhe der Nebenkosten ein großes Thema in den Produktions- und Lagerhallen von Industrie und Logistik. Insbesondere die Heizkosten der großen Gebäude fallen in vielen Betrieben mit über 50 Prozent der Gesamtenergiekosten ins Gewicht. In Bestandshallen mit alten Heizungssystemen kann der Anteil schon mal bei 70 Prozent liegen, was die Kostenentwicklung deutlich verschärft. Aber wie können Betriebe in der Industrie ihre Heizkosten nachhaltig senken und die Nebenkostenexplosion in Lager- und Produktionshallen vermeiden?
Energiepreis-Schwankungen treffen Hallen aufgrund ihrer Raumgröße stärker als andere Gebäudetypen. Hallen sind aufgrund ihrer hohen Decken und großen Luftvolumen schwer zu beheizen. Zudem sind gerade ältere Hallengebäude oft schlecht gedämmt. Dies allein stellt Hallenheizungssysteme vor große Herausforderungen. Kommen dann noch Anforderungen hinzu, wie 24/7-Dauerbetrieb, wie in der Logistik oft üblich, können die Energiekosten durch die Decke gehen. In Bestandsgebäuden wird in der Praxis vielfach noch mit veralteter Wärmetechnik und Warmluft geheizt, die über Gebläse im Raum verteilt wird und nach oben steigt. Unten in den Arbeitsbereichen ist der Nutzen oft gering, sodass die Gebläseheizung praktisch nonstop laufen muss und die Nebenkosten explodieren lässt.
Europäische Richtlinien, die in wenigen Jahren auch kleinere und mittelständische Unternehmen betreffen, wie die ESG-Berichterstattung zur Nachhaltigkeit der Betriebe oder der EU-ETS-2-Zertifikatehandel, treiben den Kostendruck für Industrie- und Logistikbetriebe weiter in die Höhe. Im Rahmen der nationalen CO2-Bepreisung steigt der Preis pro Tonne CO2 in Deutschland ab 2026 auf 60 Euro. Ab 2028 wird der Preis nicht mehr kalkulierbar, denn dann löst der EU-ETS 2 die nationalen Regelungen durch einen europaweiten Zertifikatehandel ab. Dadurch können sich die Kosten pro Tonne Emission aus heutiger Sicht auf über 300 Euro erhöhen, was den Preis zum Beispiel von Industriegas um rund 5,5 Cent pro Kilowattstunde auf über 14 Cent ansteigen lassen würde.
Mit der Novellierung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive) werden weitere Anforderungen an die Gebäude gestellt. Unter anderem werden neue Bestimmungen auch für Nichtwohngebäude wie Hallen eingeführt, die zu einer Beschleunigung der schrittweisen Renovierung des gesamten Gebäudebestands beitragen sollen. Im Bereich der Nichtwohngebäude werden dafür Mindestvorgaben für die Gesamtenergieeffizienz (MEPS) geschaffen. Diese sollen dazu führen, dass bis 2030 bereits 16 Prozent der Nichtwohngebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz und bis 2033 dann 26 Prozent der Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz renoviert werden.
Gerade in Produktions- und Lagerhallen gibt es eine Reihe von wirksamen Hebeln, wie Betriebe in der Industrie und Logistik ihre Heizkosten nachhaltig senken können. Zu den wichtigen Energiesparmaßnahmen zählen:
Ein Beispiel, wie Betriebe in der Industrie ihre Heizkosten nachhaltig senken können, ist ATN Autoterminal Neuss GmbH & Co. KG – hier wurde eine Energieeinsparung von über 70 Prozent erzielt. Das große Hallengebäude in Nordrhein-Westfalen wurde rund drei Jahrzehnte über eine gasbefeuerte zentrale Heißwasserkesselanlage mit Warmluftgebläsen beheizt, deren Energieverbrauch buchstäblich durch die Decke ging. Die damit verbundenen hohen Energiekosten und die Klimaschutzziele des Unternehmens gaben den Ausschlag für die Umsetzung eines detaillierten Sanierungskonzepts. Die größte Maßnahme in diesem Rahmen war die Abschaltung der beiden 1,5 MW Heizkessel für Prozess- und Heizwärme und damit verbunden die Umstellung auf moderne dezentrale Infrarottechnologie.
Bei der Auswahl des Heizungsherstellers legte man bei ATN großen Wert darauf, sich auch noch in zehn Jahren auf Unterstützung und gegebenenfalls Ersatzteillieferung verlassen zu können. Deswegen hat man sich für einen erfahrenen und innovationsführenden Markenhersteller entschieden, der auf die Beheizung von Hallen spezialisiert ist, seit über 35 Jahren energiesparende Infrarot-Systeme für Industrie- und Logistikhallen entwickelt und als Wegbereiter der Dunkelstrahler-Technologie gilt. Die Infrarotsysteme von KÜBLER bringen Wärme gezielt und besonders energieeffizient in den Arbeitsbereich und helfen so, die Nebenkosten für Wärme erheblich zu senken.
Bei ATN hatte man bereits gute Erfahrungen mit den Lösungen von KÜBLER. Zudem war man gemeinsam mit dem beratenden Ingenieurbüro überzeugt davon, dass Dunkelstrahler die beste Lösung für die Anforderungen am Standort Neuss sind, um einzelne Hallenbereiche je nach Temperaturbedarf unterschiedlich zu beheizen.
Das Ergebnis: „Durch das Sanierungsprojekt konnte der Energieverbrauch um fast 72 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig wurde der CO2-Ausstoß um 344 Tonnen reduziert“, so ATN. Mit der Umstellung auf die dezentrale Infrarotheizungstechnik konnte das Unternehmen nicht nur die Energiepreisexplosion in 2022 kompensieren, auch mit der Ökobilanz ist man hochzufrieden: „Für das Erreichen unserer Klimaziele war die Umstellung auf dezentrale Infrarotheizungstechnik ein Meilenstein!“
Moderne, besonders energieeffiziente IR-Systeme können den Energiebedarf um 50 bis 70 Prozent senken. Der Grund dafür liegt in der Physik. Infrarot ist das Wärmeprinzip der Sonne. Die Strahlen erwärmen direkt Personen und Oberflächen, auf die sie treffen, ohne dabei primär die Luft aufzuheizen. Die wärmsten Punkte in der Halle sind der Boden und der Bereich, in dem gearbeitet wird. Der Luftraum oberhalb bleibt dagegen weitgehend unbeheizt. Dies steht im Gegensatz zu dem Wärmeprinzip von Gebläseheizungen, die Warmluft im Raum verteilen. Aufgrund der Konvektion (warme Luft steigt nach oben) liegt der wärmste Punkt bei diesen Warmluftgebläsen direkt unter der Hallendecke, während es lange dauert, bis sich auch der Arbeitsbereich erwärmt. Dies ist einer der Gründe für die hohe Energieeffizienz von Infrarotheizungen und die geringen Nebenkosten von Infrarotsystemen in Produktions- und Lagerhallen.
Als dezentrale, intelligent gesteuerte Systeme haben Infrarot-Hallenheizungen eine Reihe weiterer Vorteile, die die Heizkosten in der Industrie nachhaltig senken können:
Energieverbrauch senken heißt: Nebenkosten senken und Nachhaltigkeit erhöhen. Die europäischen und nationalen Klimaschutzziele sind mit einer Reihe von Regelungen und Direktiven verbunden, die den Druck auf die Betriebe in Industrie und Logistik erhöhen. Darunter fallen u. a. die oben genannten:
Durch regulatorische Maßnahmen und steigende CO2-Kosten will die EU ihr Ziel erreichen, bis 2050 klimaneutral zu sein. Die einzelnen EU-Staaten setzen die Regelungen in nationales Recht um, mit eigenen Akzenten. So will Deutschland bereits 2045 Klimaneutralität erreicht haben.
Europäische Unternehmen stehen durch die hohen Klimaschutzanforderungen im internationalen Wettbewerb unter erheblichem Druck, insbesondere aufgrund höherer Kosten für Energie und Produktion im Vergleich zu Regionen mit weniger strengen Auflagen wie den USA oder China. Durch das nachhaltige Senken der Heizkosten können Betriebe in Industrie und Logistik ihre Resilienz erhöhen und sich im internationalen Wettbewerb erfolgreicher positionieren.
Die gute Nachricht ist: Je höher die Energiekosten heute sind, desto mehr lassen sich durch moderne Fair.AIdH-Systeme wirksame Kostenentlastungen realisieren, die die Investition in diese Hybrid-Lösungen finanzieren. Durch ihre Effizienz finanzieren sie sich sozusagen selbst und können sich in kurzer Zeit amortisieren. Das heißt, moderne, hocheffiziente und energieflexible Infrarot-Hallenheizungen wie die von KÜBLER können Heizkosten nachhaltig senken und gleichzeitig die nationalen und europäischen Klimaschutzanforderungen erfüllen. Eine Win-win-Situation, die Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz für die Betriebe in Industrie und Logistik verbindet.
Hallen zeichnen sich durch große Volumen und hohe Decken aus, die schwer zu beheizen sind. Viele ältere Gebäude sind zudem schlecht isoliert, was den Energieverbrauch erhöht, insbesondere bei veralteten Heizungssystemen.
Infrarotheizungen erwärmen direkt Personen und Oberflächen anstatt die Luft, was den Energieverbrauch erheblich senkt. Sie sind effizient, reagieren schnell und reduzieren CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent.
Diese Richtlinien erhöhen den Druck auf Betriebe durch strengere Nachhaltigkeitsanforderungen und steigende CO2-Preise, was zu erheblichen Mehrkosten führt, wenn keine effizienten Maßnahmen zur Kostensenkung umgesetzt werden.
Einführung von schnellen, dezentralen Heizsystemen, Nutzung von Infrarot, Einsatz digitaler Steuerungstechnik und Integration von PV-Anlagen für energieflexible Heizsysteme sind einige der Maßnahmen, die helfen können.
Moderne Heiztechnologien wie Fair.AIdH-Systeme reduzieren den Energieverbrauch und CO2-Emissionen, unterstützen die Erreichung von Klimaschutzzielen und verbessern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im internationalen Markt.
Am Bubenpfad 1a
D-67065 Ludwigshafen am Rhein
Tel: +49 621 57000-0
E-Mail: kontakt@kuebler-hallenheizungen.de
Geschäftsführung:
Thomas Kübler, Frederic Renz
Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen
HRB-Nr. 3379
USt.-Ident.-Nr. DE 149139822