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Viele Beschäftigte unterschätzen, wie groß ihre finanzielle Lücke im Ruhestand sein wird. Wer im Alter nicht drastische Einschnitte im Lebensstandard hinnehmen will, sollte frühzeitig gegensteuern. Denn eine Rentenlücke droht den allermeisten – auch langjährige Angestellte müssen oft erhebliche Summen privat ausgleichen.
Das gesetzliche Rentenniveau liegt in Deutschland bei lediglich rund 48 Prozent des Durchschnittslohns. Wer 45 Jahre lang Beiträge zahlt, erhält damit als Standardrente nur etwa die Hälfte des letzten Verdienstes – aktuell rund 1.835 Euro brutto im Monat (Stand Juli 2025). Davon gehen noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Steuern ab. Zwar erwarten viele Arbeitnehmer eine gute Rente, dennoch sind Rentenlücken vorhanden. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, benötigt daher zusätzliches Einkommen – und das lässt sich nicht nur durch genügend erspartes Vermögen und private Vorsorge erreichen, sondern auch durch Betriebsrente und langfristige Nebeneinkünfte etwa durch Miet- oder Kapitalverträge. Fakt ist: Um die gefürchtete Rentenlücke zu schließen, braucht es ein beträchtliches Kapitalpolster.
Spätestens ab dem 50. Lebensjahr ist deshalb ein Kassensturz ratsam, um frühzeitig zu ermitteln, wie gut das eigene Rentenkonto gefüllt ist, wie viel Geld bis zur gewünschten Rente fehlt und wie sich diese Lücke am besten schließen lässt. Die gute Nachricht: Wer zu diesem Zeitpunkt handelt, hat noch etwa 15 Jahre Zeit, um finanziell gegenzusteuern. Je eher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto geringer fällt die monatliche Sparrate aus.
Ein systematischer Plan hilft, die Rentenlücke zu schließen. Wichtig ist, dabei Steuern und die Inflation einzubeziehen. Aus der Differenz zwischen den zu erwartenden Ausgaben und den gesicherten Einkommen ergibt sich schwarz auf weiß die individuelle Rentenlücke. Diese Zahl mag auf den ersten Blick erschrecken, denn häufig bewegt sie sich im hohen sechsstelligen Bereich. Doch meist ist ein Teil des benötigten Kapitals bereits vorhanden oder bis zum Rentenbeginn absehbar – etwa aus angespartem Vermögen, fälligen Lebensversicherungen, Abfindungen, einem Immobilienverkauf oder einer Erbschaft oder Schenkung. Solche Zuflüsse können den zusätzlichen Kapitalbedarf deutlich reduzieren.
Steht fest, wie viel Kapital zum Rentenstart fehlen wird, muss die verbleibende Summe bis dahin konsequent angespart werden. Dabei kommt es darauf an, alle Sparpotenziale auszuschöpfen und das Geld rentabel anzulegen. Fachleute raten zu renditestarken Anlagen wie Aktien und Fonds, da ein Anlagehorizont von zehn und mehr Jahren ausreicht, um Börsenschwankungen auszusitzen und im Schnitt überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Außerdem sind so Anlagestrategien möglich, die auf die eigenen Ziele und die geplante Spardauer abgestimmt sind. Besonders ETF-basierte Investments bieten sich an. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, der die Wertentwicklung eines Index wie etwa des DAX oder MSCI World abbildet. Für Sparer bieten ETF den Vorteil, dass sie breit gestreut, kostengünstig sowie übersichtlich sind – und sich deshalb besonders gut für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Wichtig ist dabei, die gewählte Anlagestrategie regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, insbesondere wenn sich Lebensumstände, Einkommenssituation oder Anlageziele verändern
Auch Sonderwünsche wie ein vorgezogener Ruhestand lassen sich in die Planung einbauen. Wer etwa einige Jahre früher in Rente gehen möchte als es die gesetzliche Regelaltersgrenze vorsieht, muss den Vermögensaufbau entsprechend früher abschließen und zusätzliche Finanzreserven vorhalten. Denn jedes vorgezogene Ruhestandsjahr bedeutet, dass die Rentenzahlungen gekürzt werden und das Ersparte länger zur Einkommenssicherung reichen muss. Eine ganzheitliche Ruhestandsplanung sollte überdies immer alle Eventualitäten berücksichtigen – von der Lebenserwartung über Gesundheitskosten bis hin zur gewünschten Vermögensverwendung, also der Frage, ob das vorhandene Kapital im Alter schrittweise aufgezehrt oder für die nächste Generation erhalten bleiben soll.
Angesichts der Komplexität dieser Entscheidungen ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Allerdings kommt es bei der Beratung auf den richtige Partner an: Unabhängigkeit und Erfahrung sind entscheidend. Wer sich in Sachen Ruhestand an seine Versicherung oder Hausbank wendet, bekommt oft nur hauseigene Finanzprodukte und Zusatzversicherungen empfohlen. Eine objektive Beratung gelingt nur ohne Interessenkonflikte – also mit unabhängigen Ruhestandsexpertinnen und -experten, die weder einen eigenen Vertrieb haben noch eigene Produkte anbieten.
Eine hervorragende Adresse für qualifizierte und unabhängige Ruhestandsberatung ist das VZ VermögensZentrum mit Standorten in München, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Lörrach und Nürnberg. Das VZ verfügt über umfassende Erfahrung in allen Finanzfragen rund um den Ruhestand. Jedes Jahr unterstützen die Expertinnen und Experten tausende Kundinnen und Kunden dabei, ihren Ruhestand finanziell zu planen – von Rentenfragen über Geldanlagen und Immobilien bis hin zu Steuern und Nachlassregelungen – und zwar als unabhängige Beratung ohne Verkaufsinteressen.
Das VZ VermögensZentrum verkauft keine eigenen Finanzprodukte und ist kein Produktvermittler, sondern finanziert sich durch Beratungshonorare und Verwaltungsgebühren. Es empfiehlt ausschließlich Anlagen, die für Kunden den größtmöglichen Nutzen versprechen. Diese Unabhängigkeit von Banken und Versicherungen zahlt sich insbesondere in der Vermögensverwaltung aus: Investiert wird breit gestreut in Einzeltitel, aktiv gemanagte Fonds und ETF.
Die Beratung zur Schließung der Rentenlücke umfasst von der Status-quo-Analyse über die Erstellung eines individuellen Finanzplans bis zur konkreten Umsetzung der Vorsorgestrategie. Ein bewährtes Konzept des VZ ist etwa die Etappenstrategie. Dabei wird die Rentenphase in Abschnitte von etwa zehn Jahren unterteilt. Für die erste Etappe wird auf Basis des Ausgabenbudgets festgelegt, welches zusätzliche Einkommen benötigt wird. Ein Teil des Vermögens wird genau für diese Jahre sicher angelegt, um die erforderlichen Zusatzeinkünfte zu liefern. Das restliche Kapital wird währenddessen wachstumsorientiert investiert, sodass es bis zum Ende der Etappe neue Mittel für die nächste Phase erwirtschaftet. So sorgt die Etappenstrategie dafür, dass das Vermögen viel länger reicht und der Lebensstandard dauerhaft gesichert ist.
Über die individuelle Beratung zu Altersvorsorge, Ruhestandsplanung und der Schließung möglicher Versorgungslücken hinaus bietet das VZ VermögensZentrum zahlreiche zusätzliche Dienstleistungen. Dazu zählen Geldanlagen, Vermögensverwaltung, Nachlassplanung sowie Fragen zu Immobilien und für Grenzgänger. Kostenfreie Merkblätter und umfangreiche Ratgeber zum Thema Ruhestand sind erhältlich – etwa Checklisten mit den wichtigsten Schritten und ausführliche Leitfäden. In Vorträgen und Webinaren informieren VZ-Expertinnen und -Experten darüber, wie sich Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand verändern und welches Einkommen erforderlich ist, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern.
Die Rentenlücke beschreibt die finanzielle Differenz zwischen der gesetzlichen Rente und dem Einkommen, das erforderlich ist, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten.
Das gesetzliche Rentenniveau in Deutschland beträgt nur etwa 48 Prozent des Durchschnittslohns, was bedeutet, dass viele Rentner ohne zusätzliche Ersparnisse erhebliche finanzielle Verluste im Alter erleben könnten.
Die Rentenlücke lässt sich durch frühzeitigen Vermögensaufbau und private Vorsorge, wie etwa Investitionen in renditestarke Anlagen wie Aktien und ETF, schließen.
Wer früher als die gesetzliche Altersgrenze in Rente gehen möchte, sollte den Vermögensaufbau früher abschließen und zusätzliche Finanzreserven vorhalten.
Unabhängige Beratung vermeidet Interessenkonflikte und ermöglicht eine neutrale Finanzplanung, die auf den größtmöglichen Nutzen für den Kunden ausgerichtet ist.