Partner-Beitrag: Vodafones Bekenntnis zur Vielfalt
Rund 16.000 Menschen aus mehr als 80 Nationen arbeiten bei Vodafone in Deutschland. Menschen mit unterschiedlichen Talenten, Denkweisen, Vorlieben, Erfahrungen und kulturellen Hintergründen. Von dieser Vielfalt profitiert auch das Unternehmen. Denn: Je unterschiedlicher ein Team, desto innovativer und erfolgreicher sind seine Ideen. Diversity nennen Expert:innen diesen Ansatz. Bettina Karsch, EU Cluster Human Resources Director und CHRD Vodafone Germany, erklärt: „Diversity ist kein Image-Polierer für Unternehmen. Unser Streben nach Vielfalt muss unser Denken, unsere Kommunikation und unser Handeln durchdringen“.
Die fünf Dimensionen der Diversity-Strategie von Vodafone
Diversity ist ein kontinuierlicher Prozess. Damit das Miteinander heute und in Zukunft von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist, hat Vodafone seine Diversity-Strategie wie folgt definiert:
1. Geschlecht
Für Vodafone ist klar: Die Entwicklung von Mitarbeiter:innen im Unternehmen und deren Karrierechancen hängen in erster Linie von der persönlichen Motivation ab. Aber auch der Arbeitgeber ist gefragt, indem er entsprechende Entwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen anbietet. So unterstützt Vodafone seine Mitarbeiter:innen bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen und hilft, wenn es um eine ausgewogene Balance zwischen Beruf und Privatleben geht. Beispielsweise mit dem 2015 gegründeten Väternetzwerk. Hier können sich Vodafone-Väter austauschen und besprechen, was sie aktuell beschäftigt. Etwa, wie es mit der Vorbereitung auf die Grundschule läuft oder wie intensiv Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen sollen. Die Väterrunde organisiert zudem verschiedene Aktionen wie ein Skater-Event oder regelmäßige Vorträge, die Kolleg:innen in der Mittagspause besuchen können.
Um noch mehr in Richtung Gleichberechtigung zu gehen, möchte Vodafone die Rolle der Frauen im Unternehmen weiter stärken – und bis 2030 insgesamt 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzen. Flankierend dazu hat sich am Düsseldorfer Campus mit Women4Women (W4W) eine eigene Plattform zur Stärkung von Frauen herausgebildet, für die Finanzchefin Anna Dimitrova als Schirmherrin auftritt. Unter dem Motto „We connect for Impact” möchte W4W Frauen vernetzen und ihre Geschichten erzählen, um eine vielfältige und diverse Arbeitskultur zu gestalten. Neben monatlichen Meetings und dem Austausch mit externen Netzwerken unterstützt W4W zum Beispiel Frauen mit Karriere- und Führungsambitionen bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Kein Zweifel: für Vodafone bedeutet Gender nicht Frauenförderung, sondern steht für Partnerschaft. Mann und Frau sollen dabei unterstützt werden, dass beide Beruf und Familie in Einklang bringen können. Übrigens: Die Vergütungspolitik und Gehaltsstrukturen bei Vodafone orientiert sich an den Inhalten und dem Umfang der jeweiligen Aufgabe. Das Geschlecht ist dabei irrelevant. Und so versteht sich Gender-Diversity nicht als Frauenförderung, sondern betrifft grundsätzlich alle Geschlechter.
2. Interkulturalität
Raum für ethische und religiöse Vielfalt – Interkulturalität ist bei Vodafone fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Damit sich neue Kolleg:innen aus anderen Kulturkreisen von Anfang an wohlfühlen, bietet Vodafone beispielsweise Sprachkurse und Netzwerk-Veranstaltungen an. Aus Respekt vor religiöser Überzeugung und um Kolleg:innen einen Ort für die Ausübung ihrer Religion anzubieten, gibt es am Campus in Düsseldorf sowie an den Vodafone-Standorten Köln und Unterföhring einen „Raum der Stille“. So haben alle Mitarbeiter:innen die Gelegenheit, sich zurückzuziehen. Getreu dem Motto „in der Ruhe liegt die Kraft“ nutzen Mitarbeiter:innen aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen diesen Raum zum Entspannen, Meditieren, Beten und Energie-Tanken. Die Arbeit bei Vodafone etwa hat Yara Rodriguez de Castro dabei geholfen, sich in Deutschland heimisch zu fühlen. „Ich schätze die Pünktlichkeit und Strebsamkeit der Deutschen – und dass ein Privatleben neben der Arbeit normal ist“, sagt die gebürtige Spanierin.
3. Alter
Vodafone setzt auf einen ausgewogenen Generationenmix und demografiefeste Personalpolitik – und so gehören nicht nur Uni-Absolvent:innen und Nachwuchstalente mit wenigen Jahren Berufserfahrung zum Team, sondern auch Kolleg:innen, die auf eine lange Konzernzugehörigkeit blicken können. Für Vodafone ist Vielfalt an Alter und Erfahrungen ein wichtiger Baustein für den Unternehmenserfolg. Aus diesem Grund fördert der Kommunikationskonzern aktiv den Austausch zwischen den Generationen. Beispielsweise durch agile Arbeitsformen in manchen Bereichen, das Duzen auf allen Hierarchiestufen und Mentorenprogramme, bei denen erfahrene Kolleg:innen ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen an noch unerfahrene Kolleg:innen weitergeben. Joss-Koffi Oumata, Anfang 20 und zuständig für die Einspielung von neuen Softwaresystemen, genießt die Altersmischung bei Vodafone. „Der Mix macht´s! Ich glaube, dass ein gesundes Unternehmen die Erfahrung der älteren und zugleich den frischen Wind der jüngeren Kolleg:innen braucht.“ Und weil es Veränderungen und Einschnitte in jeder Lebensphase gibt, unterstützt Vodafone seine Mitarbeiter:innen in ihrer jeweiligen persönlichen oder familiären Situation.
4. Menschen mit Behinderung
Für Vodafone ist es selbstverständlich, dass Mitarbeiter:innen mit körperlicher oder geistiger Behinderung zur Belegschaft gehören und im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Arbeit verrichten können. So gibt es barrierefreie Zugänge zum Arbeitsplatz, volle Unterstützung aus dem Betriebsarztzentrum und eine Schwerbehinderten-Vertretung. Mithilfe von Online-Webinaren werden Kolleg:innen und Führungskräfte für die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen mit sichtbaren und nicht-sichtbaren Behinderungen sensibilisiert. Petra Itzen erlebt täglich große Unterstützung durch ihr Team. „Es wird alles getan, um mir das Arbeiten so leicht wie möglich zu machen“, sagt sie. Itzen arbeitet seit 1992 bei Vodafone, seit 2002 ist sie im Gebäude-Management tätig und kümmert sich dort um die Bestellungen für den internen Einkauf. Von ihren Kolleg:innen wird sie deshalb liebevoll „Shopping-Queen“ genannt. Petra Itzen ist seit 27 Jahren an Multiple Sklerose erkrankt, einer nicht heilbaren chronisch-entzündlichen Erkrankung des Nervensystems. Sie ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Aktuell sind rund 4,8 Prozent der Vodafone-Mitarbeiter:innen schwerbehindert, das gesetzte Unternehmensziel ist es, mindestens die Fünf-Prozent-Marke zu erreichen.
5. Sexuelle Identität
Statistisch gesehen sind etwa zehn Prozent der Bevölkerung LGBT (Lesbian-Gay-Bisexual-Transsexual) – somit gehören in jedem Unternehmen zehn von hundert Mitarbeiter:innen dieser Gruppe an. Menschen, die wegen ihrer sexuellen Identität oft gegen Vorurteile ankämpfen müssen und im schlimmsten Fall diskriminiert werden – und denen deshalb die Energie fehlt, ihre ganze Kraft für die Arbeit einzusetzen. Diesem Verhalten und dieser Situation stellt sich Vodafone klar entgegen und sensibilisiert die Belegschaft mithilfe verschiedener Angebote, offen und vor allem wertschätzend gegenüber jedem Menschen zu sein. Vodafone ist davon überzeugt, dass Mitarbeiter:innen erst dann ihr volles Potenzial ausschöpfen können, wenn sie sich im Berufsalltag nicht verstellen müssen. Gerald Hoech beispielsweise spielte lange ein Versteckspiel. Er arbeitet seit 2001 bei Vodafone und leitet seit 2013 den Bereich Financial Controlling. 2015 hat er sich geoutet. Seitdem ist für ihn vieles einfacher. „Als ich bei Vodafone angefangen habe, war ich ein zugeknöpfter Krawatten-Mensch und habe mich verstellt. Heute bin ich eine authentische Führungskraft, die mit sich im Reinen ist,“ sagt Gerald Hoech. Wer sich bei Vodafone outet, soll keine Angst vor Ausgrenzung oder dummen Sprüchen haben. Eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einem offenen, vorurteilsfreien Unternehmen kommt dem LGBT& Friends Netzwerk zu. Der Zusammenschluss ist seit 2014 mit voller Unterstützung der Geschäftsführung Teil der Unternehmenskultur von Vodafone.
Farbe bekennen: Konsequent mehr Vielfalt fördern
Vodafone unterstützt seine Belegschaft dabei, die beste Version von sich selbst zu sein – ohne Wenn und Aber. Um dieses Ziel zu erreichen, bezieht Vodafone Position, bekennt Farbe und sendet konsequente Botschaften nach innen und außen.
Für diesen Einsatz und die umfassenden Maßnahmen und Programme, mit denen Vodafone seit Jahren zu mehr Vielfalt beiträgt, wurde das Unternehmen im November 2020 mit dem German Diversity Award der Initiative BeyondGenderAgenda (BGA) als „Company of the Year“ ausgezeichnet. Eine Würdigung, die mit einer klaren Überzeugung einhergeht: Vielfalt bereichert und sollte nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt werden. Für Vodafone und sein langjähriges Engagement im Bereich Vielfalt ist der Preis Ansporn und Ermutigung zugleich, den Diversity-Weg weiterzugehen. Denn: Erst die Unterschiede machen ein Unternehmen stark, innovativ und erfolgreich. Und so soll das Engagement des Kommunikationskonzerns auch andere Unternehmen inspirieren und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Diversity als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor in Deutschland weiter zu etablieren.