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PRIDE Index 2021Unternehmen in Branchen mit starkem Wettbewerb um Talente setzen sich besonders für LGBTIQ+ Diversity ein

77 große und mittelständische Unternehmen unterstreichen ihr Engagement und beweisen, was im Bereich LGBTIQ+ Diversity möglich ist. Sie sind damit Vorbilder für Unternehmen und Organisationen deutschlandweit. 09.12.2021 - 05:56 Uhr
Foto: Adobe Stock

Heute veröffentlicht die UHLALA Group den PRIDE Index 2021, der eine Erweiterung zum Ranking der DAX 30 aus den vergangenen Jahren darstellt. Er rückt das Engagement von Unternehmen und Organisationen in Deutschland für deren lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Mitarbeitenden (LGBTIQ+) in den Vordergrund. Damit werden Erfolge im Bereich des LGBTIQ+ Diversity Managements gefeiert und die Möglichkeit geschaffen, Potenziale zur Weiterentwicklung zu identifizieren. 150 große und mittelständische Unternehmen aller Branchen haben sich im Rahmen des Index registriert, von denen der PRIDE Index 77 mit fortgeschrittenen LGBTIQ+ Diversity Maßnahmen und LGBTIQ+ freundlichen Strukturen abbildet.

Die Bedeutung des Engagements für LGBTIQ+ Mitarbeitende veranschaulichen wiederholt diverse Studien. Etwa 30% der LGBTIQ+ Mitarbeitenden erleben am Arbeitsplatz Diskriminierung, 20 Prozent fürchten, ein Coming-Out könnte ihrer Karriere schaden. Gleichzeitig ist für LGBTIQ+ Nachwuchstalente die LGBTIQ+ Freundlichkeit potentieller Arbeitgeber wichtiger als das Einstiegsgehalt. Zudem ordnen sich etwa in den USA über 15% der Generation Z der LGBTIQ+ Community zu. Für Unternehmen führt kein Weg mehr am Thema LGBTIQ+ Diversity vorbei, wenn
sie im Wettbewerb um Talente und qualifizierte Mitarbeitende erfolgreich sein möchten. Der am Dienstag veröffentlichte PRIDE Index zeigt, welche Unternehmen sich in besonderem Maß für ihre LGBTIQ+-Mitarbeitenden stark machen und umfassende Strukturen für echte Chancengerechtigkeit und Wertschätzung etabliert haben.

Im Rahmen des Index waren Deutschlands Unternehmen und Organisationen eingeladen, ihr LGBTIQ+ Diversity-Engagement zu evaluieren und Maßnahmen auf den Prüfstand zu stellen. Grundlage hierfür bildete ein über 75 Fragen umfassender Fragebogen zu den Themenfeldern Organisationsstruktur, HR & Recruiting, Kommunikation und Sichtbarkeit sowie rechtlicher Rahmen und Regelungen. Dieser fragte alle Facetten eines erfolgreichen und nachhaltigen LGBTIQ+ Diversity-Managements ab, wodurch ein umfassender Einblick in den Status Quo und Anregungen zur
Weiterentwicklung gewonnen werden konnten.

Über 150 Unternehmen beteiligen sich

Von den über 150 Unternehmen, die sich für die Teilnahme registriert hatten, haben 77 die Selbstauskunft mit mindestens „gut“ absolviert. Auf zwei getrennten Listen führt der PRIDE Index diese 15 mittelständischen und 62 großen Unternehmen auf. Allianz, SAP und McKinsey & Company haben über 90 Prozent der Gesamtpunktzahl des Fragebogens erhalten und führen die Top 10 an. Dicht folgen ihnen Accenture und Pfizer Deutschland mit jeweils 86 Prozent, AXA und BAYER mit je 85 Prozent, AlixPartners mit 81 Prozent sowie Arvato Financial Solutions und METRO mit jeweils 80 Prozent. Die Liste der mittelständischen Unternehmen und Organisationen führen Monster und Greenpeace an.

Uhlala-Gründer Stuart Cameron

Foto: Handelsblatt

Stuart Bruce Cameron, Gründer und CEO der UHLALA Group sowie Initiator des Index, freut sich über die Vorbildfunktion, die von den gelisteten Unternehmen ausgeht. „Die Wirkung, die vom Index und den teilnehmenden Unternehmen ins Land hinein ausstrahlt, darf nicht unterschätzt werden“, so Cameron. „Der Index macht deutlich, was möglich ist und wo die Reise im Bereich Diversity in den kommenden Jahren hingehen kann und dringend muss. Er ist außerdem eine Orientierungshilfe für Jobsuchende und zeigt, welche Unternehmen sich wirklich für LGBTIQ+ Mitarbeitende einsetzen.“

Allen Arbeitgebern des Index gratuliert der Initiator von Herzen und freut sich über deren erfolgreiches Abschneiden sowie den Mut, das Engagement für LGBTIQ+ Mitarbeitende auf den Prüfstand zu stellen.

HR und Recruiting mit großem Entwicklungspotenzial

Im Durchschnitt erreichten die Unternehmen 65,6 Prozent der möglichen Gesamtpunktzahl des Fragebogens. Die besten Ergebnisse wurden mit durchschnittlich 73,7 Prozent im Bereich Kommunikation und Sichtbarkeit erreicht. Das größte Entwicklungspotenzial liegt im Themenfeld HR und Recruiting, wo im Schnitt nur 55,3 Prozent erreicht wurden.

Der PRIDE Index zeigt, dass die Wertschätzung von LGBTIQ+ Mitarbeitendennetzwerken in den Unternehmen zunimmt. Sie erhalten überwiegend eigene Budgets, können ihr Engagement während
der Arbeitszeit leisten und sind in umfassende Diversity Strategien eingebunden. Zudem wird das Thema Allyship zunehmend vorangetrieben und Initiativen angestoßen, um alle Mitarbeitenden zu
sensibilisieren und mitzunehmen. Besonders das Engagement für trans Mitarbeitende birgt großes Potenzial. Häufig fehlt es noch an geschulten Ansprechpersonen und Prozessen, um eine Transition zu begleiten. Auch inklusiv gestaltete Dokumente im HR-Bereich werden noch nicht in allen Unternehmen und Organisationen abgebildet.

Allen teilnehmenden Unternehmen hat die UHLALA Group über die Selbstevaluation hinaus die kostenpflichtige Verifizierung der gemachten Angaben angeboten. Die von den LGBTIQ+ Diversity
Consultants geprüften und verifizierten teilnehmenden Unternehmen und Organisationen sind im PRIDE Index mit einem entsprechenden Symbol [✅] markiert. Bei allen anderen Teilnehmenden
beruhen die Ergebnisse auf den Angaben, die im Rahmen der Selbstevaluation durch die Unternehmen gemacht wurden. Die Angaben der 10 großen Unternehmen mit den höchsten
Gesamtpunktzahlen wurden allesamt durch die Consultants der UHLALA Group geprüft.

Der PRIDE Index bildet strukturelle Gegebenheiten und Maßnahmen des LGBTIQ+ Diversity-Managements der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen ab. Er kann daher nicht
ausschließen, dass trotz ausgezeichneten Strukturen einzelne Mitarbeitende negative Erfahrungen in ihrem Team oder mit Vorgesetzten machen. Im Dezember 2022 wird der PRIDE Index zum nächsten Mal veröffentlicht. Dabei können verstärkt auch kleine und mittelständische Unternehmen teilnehmen. Wie in diesem Jahr soll der Index auch 2022 einen Beitrag zur Weiterentwicklung des LGBTIQ+ Diversity-Managements sowie zur gelebten Wertschätzung von LGBTIQ+ am Arbeitsplatz leisten und Jobsuchenden eine Orientierung zu diversitysensiblen Arbeitgebern ermöglichen.

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