Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Auktionsmarkt Wie Christie's sparen will

Christie's legt Abteilungen zusammen und will die Zahl seiner Mitarbeiter reduzieren. Damit reagiert das Auktionshaus auf die Krise des Kunstmarkts.
02.07.2020 - 11:28 Uhr Kommentieren
Der Stammsitz des traditionsreichen Auktionshauses in London Quelle: Christie's, AW Fisher Pressebild
Christie's

Der Stammsitz des traditionsreichen Auktionshauses in London

(Foto: Christie's, AW Fisher Pressebild)

London Eigentlich wollte Christie’s Chef Guillaume Cerutti die virtuelle Pressekonferenz zur bevorstehenden „One“-Auktion vom 10. Juli einleiten. Sie ersetzt die New Yorker Galaauktionen. Aber die Krise des Kunstmarktes ist so tiefgreifend, dass seine Ausführungen zur internen Restrukturierung sich weniger als Teil einer globalen Strategie anhörten denn als Sparmaßnahme.

Christie‘s legt die Abteilungen „Impressionisten und Moderne“ mit der für „Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst“ zusammen. Es wird für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts eine einzige Abteilung geben. Damit gehe man auf das veränderte Verhalten ein, die Kunden sammelten eklektischer. 

Die Umstrukturierung hat Auswirkungen auf das Management, auf Auktionsformate und Terminierungen. Innovativ ist die Zusammenlegung nicht, nahm doch Phillips eine solche konzeptuelle Vereinfachung schon vorweg. Christie’s ist bisher das erste der großen Auktionshäuser, das offen über die schwierige Lage im Markt spricht. Laut Cerutti stehen ein „robustes Management“ und „Kostenreduzierungen durch Mitarbeiterreduzierung“ bevor.

Sotheby’s ist immer noch mit Umstrukturierungen nach der Privatisierung beschäftigt: Von den Auswirkungen der Aufspaltung in eine Luxus- und eine Kunstsparte des Hauses wird sicher bald mehr zu hören sein. Bonhams hat seit März einen neuen Managing Direktor für das Vereinigte Königreich und Europa. Patrick Masson dürfte alle Hände voll zu tun haben, da das Haus weiterhin vorrangig auf „Live-Auktionen“ setzt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Phillips hingegen baut weiterhin seine digitale Strategie aus. Für Kunden wie für Marktbeobachter wird eines klar: Jeder geht in diesen beispiellosen Monaten seiner eigenen Wege. Die Zeiten der koordinierten Auktionswochen sind auf absehbare Zeit vorbei.

    Mehr: La Biennale Paris: Eine Messe probt den Schulterschluss mit Christie's

    Startseite
    Mehr zu: Auktionsmarkt - Wie Christie's sparen will
    0 Kommentare zu "Auktionsmarkt: Wie Christie's sparen will"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%