Rath checkt ein: Das Fährhaus Koblenz: Ein Hotel an der Mosel – fast wie am Meer
Das Hotel erinnert an ein auf Reede liegendes, kleines, feines Kreuzfahrtschiff.
(Foto: Fährhaus)
Foto: HandelsblattIch stehe auf den massiven Holzplanken der riesigen Panoramaterrasse direkt oberhalb der Mosel – in Sichtweite: der Koblenzer Stadtteil Güls mit dem Heyerberg, an dem ich viele Jahre meiner Jugend verbrachte. Der Blick schweift über den in der Frühlingssonne glitzernden Fluss, ich atme tief ein und denke zum ersten Mal seit Jahren: Wie schön ist es doch, wieder einmal in meiner Heimat zu sein.
Als Globetrotter bin ich, selten genug, mal wieder in Koblenz, der Zwei-Flüsse-Stadt an Rhein und Mosel. Auf der beschaulichen Mosel habe ich als kleiner Junge, etwas weiter flussaufwärts in Cochem, Wasserskifahren gelernt. Koblenz, wegen der geografischen Lage das Tor zum Oberen Mittelrheintal, wurde vor einigen Jahren von der Unesco als Weltnatur- und -kulturerbe ausgezeichnet.
Die Region mit ihren unzähligen romantischen Burgen aus dem Mittelalter zieht weltweit immer mehr Besucher an. Hier mündet die Mosel am Deutschen Eck in den Rhein. Auch die Festung Ehrenbreitstein lohnt den Besuch, die größte Seilbahn nördlich der Alpen führt hinauf. Die Aussicht auf Rhein und Mosel von hier oben ist fantastisch.