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Handelsblatt DealsStreit um Hamburger Hafen-Deal mit MSC – worum es wirklich geht

Die Reederei MSC hat hinter verschlossenen Türen mit der Stadt ein Angebot für fast die Hälfte der HHLA-Anteile erarbeitet. Hapag-Lloyd-Großaktionär Kühne tobt.Nele Dohmen 04.10.2023 - 12:02 Uhr
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„Ersten Zugriff auf eine Minderheitsbeteiligung an der HHLA hätte man natürlich einem echten Hamburger Unternehmen wie Hapag-Lloyd einräumen müssen.“ Das sagte der Hamburger Unternehmer Klaus-Michael Kühne, Großaktionär der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, nach Bekanntwerden eines Deals, bei dem er sich übergangen gefühlt hat. Es geht um das Angebot des Reederei-Konkurrenten MSC für 49,9 Prozent der Anteile an der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).

Die Stadt Hamburg hat kein öffentliches Bieterverfahren gestartet. Stattdessen hat sie Gespräche explizit mit MSC geführt und an deren Ende das Angebot öffentlich gemacht. Kühne hat seinen Unmut über den Deal zwischen Stadt und MSC öffentlich kundgetan. Er forderte, dass Hapag-Lloyd ein Gegenangebot für eine Mehrheit an der HHLA machen sollte. Tue die Reederei dies nicht, würde sich seine Kühne-Holding das vorbehalten. Doch die Stadt hat dem Vorschlag schnell eine Abfuhr erteilt: „Der Senat hat keine Auktion begonnen, sondern eine strategische Partnerschaft vorgestellt, die die Stärkung des Hafenstandorts und des Unternehmens zum Ziel hat.“

Es scheint, als habe die Stadt alle anderen potenziellen HHLA-Interessenten und insbesondere Klaus-Michael Kühne vor den Kopf gestoßen. Doch war das wirklich so? „Wir wissen, dass es zuvor Gespräche zwischen Kühne und der Stadt gegeben hat – Kühne wollte aber mehr als nur eine Minderheit kaufen“, sagt Corporate-Finance-Korrespondent Arno Schütze im Podcast-Gespräch. Ob die Stadt Hamburg den Deal mit MSC im Alleingang so einstielen durfte und was das Kartellrecht dazu sagt, ob es für Hapag-Lloyd jetzt eng wird am Hamburger Hafen und wie überrascht Klaus-Michael Kühne wirklich von dem Deal war, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Deals.

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