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Handelsblatt DisruptMiriam Meckel: „Es wird bald unmöglich sein, ohne KI Entscheidungen zu treffen“

Die KI-Expertinnen Miriam Meckel und Léa Steinacker erörtern, warum in Zukunft möglicherweise eine Privatsphäre für Gedanken notwendig sein wird. 26.04.2024 - 13:49 Uhr
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In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit den Wissenschaftlerinnen und Technologie-Expertinnen Miriam Meckel und Léa Steinacker über die Potenziale und Gefahren von Künstlicher Intelligenz (KI). Unter anderem geht es um die Zukunft der Demokratie im KI-Zeitalter und die Frage, warum Ärzte künftig vielleicht verklagt werden könnten, wenn sie keine KI benutzen. Außerdem geben die Expertinnen eine Prognose ab, wie ihr persönlicher Alltag in zehn Jahren aussehen könnte.

Meckel würde wohl mit ihrem Haustier kommunizieren, „weil die KI in der Lage sein wird, tierische in menschliche Sprache zu übersetzen“. Mit dem Fortschritt der Technologie wachsen allerdings auch die Sorgen vor möglichen Gefahren. Falls eine Gehirn-Computer-Schnittstelle die Muster des menschlichen Gehirns entziffern sollte, „dann könnte es sein, dass eine KI ganz konkret unsere Gedanken erfasst, bevor wir sie ausgesprochen haben“, sagt Steinacker. Dann würde möglicherweise eine Privatsphäre für Gedanken notwendig werden.

„KI kann unsere Welt in vielen Sicherheiten, die wir haben, so stören, dass sie wirklich gefährlich wird“, warnt Meckel. Steinacker äußert sich besorgt über die „kommunikative Informationslandschaft“. Aufgrund der Informationsflut werde es immer schwieriger, zwischen wahr und falsch zu unterscheiden.

Meckel und Steinacker beschäftigen sich seit Jahren mit KI und den Auswirkungen technologischer Transformation. Gemeinsam haben sie die Weiterbildungsplattform Ada gegründet und kürzlich ihr neues Buch „Alles überall auf einmal“ veröffentlicht. Darin beleuchten sie die Chancen und Auswirkungen von KI auf verschiedene Lebensbereiche, räumen mit Missverständnissen auf und betonen die lange Geschichte dieser Technologie, die weit über die jüngsten Anwendungen hinausgeht.

Den Artikel von Handelsblatt-Reporterin Annika Keilen, wie sie in einem Selbsttest versuchte, sich in einen KI-Mann zu verlieben, finden Sie hier.

Den Podcast „40.000 Recipes for Murder“ finden Sie hier.

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