Trump-Watch: Anatomie des Widerstands gegen Trump – mit Cathryn Clüver Ashbrook
Die Proteste gegen die ICE-Abschiebetruppen verschärfen sich, sogar rechte Influencer sprechen von „Gestapo-Methoden“ und zum Jahrestag von Donald Trumps Amtsantritt am 20. Januar werden Hunderte Demonstrationen erwartet. Ist das das Momentum für einen größeren Widerstand gegen die Methoden der US-Regierung?
Gemeinsam mit der deutsch-amerikanischen Politologin Cathryn Clüver Ashbrook analysieren die Hosts Nicole Bastian und Christian Lammert die Lager des Widerstands gegen den US-Präsidenten Donald Trump.
„Die Ermordung von Renee Good, einer weißen Frau, durch die ICE-Truppen hat eine Wellenbewegung ausgelöst, die tatsächlich jetzt wieder Gruppen zusammenführt, die eigentlich die MAGA-Bewegung relativ effektiv und effizient voneinander getrennt hat“, sagt Clüver Ashbrook. Daraus könne ein Momentum entstehen und dann sei dies „zumindest ein wichtiges Kontersignal“. Die Tradition der Massenproteste in den USA könne dabei helfen. „Ich würde mir wünschen, dass die Amerikaner anknüpfen an die großen Bewegungen der 60er-Jahre, an diese Sorte Engagement.“
Der wirkungsvollste Widerstand entsteht jedoch ihrer Ansicht nach in den Städten und vor allem in den US-Bundesstaaten. „Sie sind das einzige und konsistente wirkmächtige Lager.“ Ihre Bedeutung bei der Finanzierung der USA helfe dabei.
Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert
Produziert von Florian Pape
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