Wall Street: Nvidia bekommt Konkurrenz
Die Wall Street startet ohne große Bewegung in den Handel. Nach dem starken Tech-Rebound zu Wochenbeginn verharren die Aktienindizes weitgehend auf der Stelle: Der Dow-Jones notiert leicht im Plus, der S&P 500 bleibt nahezu unverändert, während der Nasdaq marginal im Minus liegt.
Im Zentrum steht erneut das Thema der Künstlichen Intelligenz. Nvidia gibt vorbörslich rund drei Prozent nach. Zuvor hatte es Berichte gegeben, dass das US-amerikanische Technologieunternehmen Meta erwägt, von Nvidia- auf Google-Chips zu wechseln. Die Aussichten auf einen Großkunden treibt die Aktien von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google, deutlich an. Schon am Montag hatten Alphabet und Broadcom zu den Gewinnern gezählt – beide profitieren von der anhaltend hohen Nachfrage nach spezialisierten Hochleistungsprozessoren.
Trotz der jüngsten Erholung notieren alle drei großen US-Indizes im November weiterhin im Minus. Die Sorgen um eine KI-Blase wachsen, und an den Märkten mehren sich die Fragen, ob eine Jahresendrally überhaupt noch realistisch ist.
Parallel richtet sich der Blick auf die US-Notenbank. Die Finanzmärkte betiteln die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember inzwischen hoch. Äußerungen der Fed-Vertreter John Williams und Mary Daly deuten darauf hin.
Bei den Unternehmen überzeugt das Elektronik-Unternehmen Best Buy mit starken Zahlen und einer angehobenen Prognose. Das Einzelhandelsunternehmen für Sportartikel Dick´s Sporting Goods hingegen will nach der Foot-Locker-Übernahme zahlreiche Filialen schließen, um das Geschäft neu auszurichten.
Ein Podcast - featured by Handelsblatt.