Wall Street: Wall Street ignoriert Alaska-Gipfel | Putin nach Treffen im Vorteil
Der Alaska-Gipfel hatte für die Wall Street zunächst keine unmittelbaren Folgen – die Märkte warten die weiteren Entwicklungen ab. Heute steht ein Treffen zwischen der EU, dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und den USA in Washington an. Beobachter sehen vor allem Wladimir Putin als den politischen Gewinner des Gipfels.
An den Finanzmärkten richtet sich der Blick in dieser Woche auf die Rede von Fed-Chef Jerome Powell bei der Jackson-Hole-Tagung am Freitag. Trotz zuletzt gestiegener Inflationsdaten erwarten Marktteilnehmer mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 85 Prozent eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im September. Historisch folgten auf die vergangenen sieben Jackson-Hole-Treffen zunächst Gewinnmitnahmen.
Im Unternehmenskalender stehen die Quartalszahlen großer US-Einzelhändler im Mittelpunkt: Home Depot meldet am Dienstag, gefolgt von Estee Lauder, Lowe’s, TJX und Target am Mittwoch sowie Walmart am Donnerstag. Analysten wiederum heben ihre Erwartungen für NVIDIA an – Cantor Fitzgerald erhöhte das Kursziel auf 240 US-Dollar. Für das Oktober-Quartal und die Folgequartale rechnen Marktbeobachter mit deutlich steigenden Wachstumsschätzungen.
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