ETFs: Wie Anleger von Megatrends profitieren können
München. Dass die Künstliche Intelligenz (KI) über kurz oder lang in so gut wie alle Bereiche unseres Lebens vordringen und diese verändern wird, steht außer Frage. Doch vor allem erwarten Experten durch die Entwicklung der generativen KI auch wirtschaftliche Veränderungen.
Laut einer Analyse von McKinsey hat sie das Potenzial, einen jährlichen Produktivitätszuwachs von 2,6 bis 4,4 Billionen US-Dollar zu ermöglichen. Die Beratungsgesellschaft PwC schätzt, dass KI das globale BIP bis 2035 um zusätzliche 15 Prozentpunkte steigern könnte.
Voraussetzungen, die die KI als Megatrend qualifizieren. „Megatrends sind tiefgreifende und langfristige Veränderungen, die alle Bereiche von der Gesellschaft über die Wirtschaft und die Technologie bis hin zur Kultur beeinflussen“, erklärt Markus Schultes von der Unikat Vermögensverwaltung. „Das heißt, sie entwickeln sich über Jahrzehnte hinweg, verlaufen global und haben nachhaltige Auswirkungen auf das Verhalten von Individuen, Organisationen und Staaten.“
Und sie bieten Anlegern die Chance auf überdurchschnittliche Renditen. Wer in den vergangenen fünf Jahren zum Beispiel im Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data ETF, der den entsprechenden Nasdaq-Index nachbildet, investiert war, hat knapp 20 Prozent pro Jahr gemacht.