Geldanlage: Wie Sie mit ETF für Ihre Kinder vorsorgen
Wer für seine Kinder sparen will, hat verschiedene Möglichkeiten. Eltern sollten Einiges nicht außer Acht lassen.
Foto: ImagoMünchen. An Feiertagen und wenn es auf den Geburtstag des Nachwuchses zugeht, hören viele Eltern eine Frage aus der Verwandtschaft und von Freunden: Was ist ein passendes Geschenk? Die Antwort, die sich nicht alle Eltern zu geben trauen, lautet: Geld.
Doch wer sich nicht traut, versäumt die Gelegenheit, für sein Kind wichtige finanzielle Weichen zu stellen und den Grundstein für einen finanziell ordentlichen Start zu legen. Wer 18 Jahre lang monatlich knapp 50 Euro anspart, kann seinem Kind zur Volljährigkeit über 18.000 Euro schenken. Wer zur Geburt eine größere Summe investiert, kann zum 18. noch mehr schenken.
Während früher Lebensversicherungen oder Bausparverträge in die Wiege gelegt wurden, müssen Eltern heute andere Wege gehen. Das Handelsblatt gibt Antworten rund ums Anlegen für den Nachwuchs: Warum an Aktien kein Weg vorbeiführt, wie Kinder beim Sparen sparen und welche Rolle das Finanzamt dabei spielt.
Warum sich Aktien zum Sparen für Kinder lohnen
Kinder sind die geborenen Aktiensparer – zumindest, was den Faktor Zeit angeht, sagt Andreas Beck, dessen Unternehmen Index Capital Pensionsfonds und andere Institutionen beim Investieren berät: „Wer sein Geld über ETFs breit gestreut in Aktien von großen und kleinen Firmen auf der ganzen Welt anlegt, kann sein Kapital in der Regel binnen zwölf Jahren verdoppeln.“