Geldanlage: Sind Investments in Gold, Anleihen und Devisen krisensicher?
Berlin. Seit Donald Trump wieder als US-Präsident im Weißen Haus sitzt, gelten viele vermeintliche wirtschaftspolitische Gewissheiten nicht mehr. Trump droht mit Zöllen, führt sie ein, setzt sie aus. Wie er sich zum Konflikt zwischen Israel und Iran oder auch Russland und Ukraine positioniert, bleibt unklar. Entsprechend nervös reagieren die Finanzmärkte. Schon einzelne Sätze von Trump bewegen die Kurse.
Doch was ist, wenn tatsächlich eine echte Krise an den Börsen aufkommt? Viele Anlegerinnen und Anleger schauen sich für diesen Fall nach „sicheren Häfen“ um. Gemeint sind Anlageformen, deren Werte bei Ausschlägen an den Märkten vergleichsweise stabil bleiben. Das Handelsblatt hat sich für Gold, US- und Schweizer Staatsanleihen sowie den US-Dollar und den Schweizer Franken angeschaut, ob sie so sicher sind, wie oft behauptet wird.
Wie verhalten sich diese fünf Anlagen, wenn der US-Index Dow Jones einen Kursverlust von mehr als 20 Prozent binnen 30 Tagen erleidet? Ein Blick in die vergangenen 100 Jahre hilft.
Das Ergebnis zeigt, inwieweit „sichere Häfen“ in der Vergangenheit tatsächlich einen gewissen Schutz vor starken Abwärtsbewegungen an den Märkten bieten konnten.