Alternative Anlagen: Private-Equity-Investments sind in der Coronakrise gefragt – so können Anleger profitieren
Viele Private-Equity-Fonds investieren in den Bereichen Technologie oder Healthcare.
Foto: AFPFrankfurt. Die alternativen Anlageklassen abseits der Aktien- und Rentenmärkte haben in der Coronakrise nochmals einen Anstieg der Nachfrage erlebt. Besonders beliebt sind dabei nach wie vor Investments in Private Equity, also Beteiligungskapital für Unternehmen.
Das hat nach Ansicht von Beobachtern vor allem zwei Gründe: Einmal haben die reichen Anleger weniger konsumiert und konnten daher mehr Geld investieren und zweitens profitiert Private Equity vom anhaltenden Niedrigzinsumfeld, das Anlagen in die früher favorisierten Anleihen wenig attraktiv erscheinen lässt.
Bei der Hamburger Astorius Consult plant man beispielsweise neue Dachfonds für den US-Markt und für Europa, die verwalteten Vermögen liegen mittlerweile bei rund 330 Millionen Euro. Zu den Kunden zählen Unternehmer, Family-Offices, Investmentbanker oder auch Rechtsanwälte. Außerdem ist das Management mit eigenem Geld in den Dachfonds engagiert.
Dachfonds sind eine indirekte Möglichkeit, sich an mehreren Primärfonds zu beteiligen, die von renommierten Beteiligungsgesellschaften wie KKR, Blackstone, EQT oder BC Partners gemanagt werden. Diese Private-Equity-Manager kaufen Unternehmen oder Konzernteile, restrukturieren sie über mehrere Jahre und veräußern sie dann zu einem höheren Preis oder bringen sie an die Börse.